Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Dänischer Dream-Pop von Marstal:lidell im Nörgelbuff Göttingen

Reise ins Land der Träume Dänischer Dream-Pop von Marstal:lidell im Nörgelbuff Göttingen

Mit experimentellen Klängen hat das Dream-Pop-Duo Marstal:lidell aus Kopenhagen das Publikum mit auf eine musikalische Entdeckungsreise genommen. Am Donnerstagabend waren Anna Lidell und Henrik Marstal zu Gast im Nörgelbuff.

Voriger Artikel
Barocke Klänge aus Südamerika mit dem Ensemble K'antu
Nächster Artikel
Tageblatt-Interview mit Marc Sahr: "Der Rock'n'Roll ist tot"

Mit experimentellen Klängen hat das Dream-Pop-Duo Marstal:lidell aus Kopenhagen das Publikum mit auf eine musikalische Entdeckungsreise genommen.

Quelle: Lieske

Göttingen.. Lidell betritt die Bühne: Mit sympathisch dänischem Akzent lädt sie die Zuhörer auf Deutsch zu einer klanglichen Reise ein. Damit ist das Ziel des Abends gesteckt. Mit einem ruhigen und eher langsamen Stück beginnen Lidell und Marstal ihren Auftritt.

Danach wird es energischer, fast schon rockig. Untermalt von der eingängigen Basslinie Marstals dominieren leicht verzerrte Gitarren. Teils zu dominante Höhen schmälern das Hörerlebnis. Auch die Stimme Lidells geht in der Klangkulisse etwas unter. Dies bleibt jedoch bei den meisten Stücken die Ausnahme.

Besonders Lidell beweist sowohl stimmlich als auch instrumental Vielseitigkeit. Neben Gitarrenspiel und Gesang bedient sie auch noch Synthesizer und Drumcomputer. Zusammen mit dem Bassspiel Marstals entstehen so ganze Klangwelten mit unterschiedlichen Bestandteilen. Abwechslung und Vielseitigkeit ziehen sich durch den gesamten Auftritt.

Lidells wandelbare Stimme setzt immer wieder Akzente, kommt aber unverfälscht am besten zur Geltung. Die Verwendung zahlreicher Effekte bei allen Instrumenten sorgt für teils elektronische Klänge. Gleichzeitig ist die Musik des Duos aber auch handgemacht. Gefühlvoll und mit viel Einsatz bringen die Dänen ihre Musik zum Publikum, manchmal allerdings noch nicht so routiniert.

Als Zugabe präsentieren sie dem Publikum einen Song ihrer aktuellen Single „Slow Music for fast People“. Mit diesem schwungvollen und leichten Stück beweisen sie noch einmal ihre Vielseitigkeit. Das elektronische Schlagzeug und eingespielte Klänge und Rhythmen sowie der Bass von Marstal bilden ein stimmiges Gesamtbild. Lidell kann bei dieser letzten Zugabe noch einmal das volle Potenzial ihrer Stimme entfalten am Ende eines angenehmen und stimmungsvollen Abends.

Von Finn Lieske

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Milchbar im Nörgelbuff