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Tournee vor Saisonauftakt

Göttinger Symphonie-Orchester Tournee vor Saisonauftakt

„Sehnsucht und Verklärung“ – so lautete das Motto des Göttinger Symphonie-Orchesters (GSO) in der neuen Saison. Start ist am Freitag, 30. September. Vorab begeben sich die Musiker mit ihrem Chefdirigenten Christoph-Mathias Mueller und dem französischen Pianisten Alexandre Tharaud auf ein  Tournee durch Norddeutschland.

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Kulturbotschafter des Landes Niederdsachsen: das Göttinger Symphonie-Orchester.  

Quelle: Pförtner

Göttingen. Für die Auftritte am Donnerstag, 15. September, in Bremen, am Freitag, 16. September, in Wilhelmshaven und am Sonnabend, 17. September, in Leer bereitet das GSO Werken von Beethoven, Rachmaninov, Liszt und Schumann vor. Solist Tharaud gibt sein Debüt mit den Göttinger Symphonikern und interpretiert mit Rachmaninovs 2. Klavierkonzert eines der großen Klavierwerke.

Der Saisonstart in Göttingen steht unter dem Motto „Grenzgänger“. Die Musiker präsentieren am 30. September um 19.45 Uhr in der Stadthalle, Albaniplatz 2, eine ungewöhnliche Werkauswahl: Schumanns Ouvertüre, Scherzo und Finale für Orchester op. 52 und die Lemminkäinen-Suite op. 22 von Sibelius umrahmen die beiden Solowerke des Abends, Rudi Stephans Musik für Geige und Orchester aus dem Jahre 1911 und die Aria für Violine und Orchester von Max Reger. Solist des Abends ist der Geiger Kolja Lessing. Der Abend bildet den Auftakt zum ersten Philharmonischen Zyklus, ein weiterer zieht sich durch das Saisonprogramm. Auf elf Konzerte in der Stadthalle sind die beiden Zyklen ausgelegt. Bekannte Stücke von Tschaikowsky, Beethoven und Mendelssohn Bartholdy werden vorgestellt, aber auch wenig bis unbekannte Komponisten wie Ernest John Moeran, Ahmed Adnan Saygun und Jewstignej Fomin.

Der Zyklus „Wiener Klassik“ widmet sich der musikalischen Periode zwischen 1760 und 1810 und zeigt, welche Komponisten über Haydn, Mozart und Beethoven hinaus  diese Musikepoche bereicherten. In diesen moderierten Konzerten erläutert jeweils ein Experte den inhaltlichen roten Faden des Abends. Im Zyklus ‚Kulturelle Begegnung‘ werden in der kommenden Saison die Musikkulturen der USA, der Britischen Inseln und von Zentralasien von verschiedenen Seiten beleuchtet. Weitere Glanzlichter der Saison: eine Tournee nach China im Dezember, Mahlers 3. Symphonie im Frühjahr 2017 sowie die für Mai 2017 geplante Haydn-Oper „L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice“.

Karten sind im Tageblatt-Ticketshop erhältlich.

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