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Das Junge Theater Göttingen tritt in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf auf

Rock im Gefängnis Das Junge Theater Göttingen tritt in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf auf

Die Mauern sind hoch, das Gelände martialisch eingezäunt und immer wieder versperren Tore und Wachen den Weg. Hier musste durch, wer den Auftritt des Ensembles des Jungen Theaters in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rosdorf erleben wollte.

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Schauspieler und Musiker vom Jungen Theater, davor sitzend JVA-Häftlinge.  

Quelle: Krüger-Lenz

Rosdorf. Neben zahlreichen Gästen wie Göttingens Polizeichef Rath wollten rund 20 Häftlinge und Sicherheitsverwahrte die rockigen Lieder aus der Produktion „Forever 27 Club“ hören und Schauspieler und Band sehen. Mehr als 300 sitzen derzeit ein, erklärte JVA-Leiterin Regina Weichert-Pleuger. Warum nur 20 von ihnen das Angebot angenommen hatten, konnte sie auch nicht abschließend beantworten. „Sie wussten vielleicht nicht, was auf sie zukommt“, vermutete Weichert-Pleuger. Das Gastspiel war zustande gekommen, weil der Verein „Kultur unterstützt Stadt Göttingen“ (Kunst) es mit 2000 Euro gefördert hatte. Die JT-Idee passte ins Konzept, denn unterstützt werden sollten Initiativen und Institutionen, die ungewöhnliche Orte für Kultur entdeckten, erklärte JT-Intendant Nico Dietrich. Weichert-Pleuger übrigens stellte einen Fortgang der Kooperation zwischen JT und JVA in Aussicht. Zum zehnjährigen Geburtstag des Gefängnisses im Jahr 2017 soll eine größere Aktion verabredet werden, erklärte die JVA-Chefin.

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