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Das bieten die Göttinger Kinos

Kinostarts am 23. Juni Das bieten die Göttinger Kinos

In Göttingen beginnt am Donnerstag, 23. Juni, die neue Kinowoche. In unserer Übersicht findet ihr die Kinostarts in Lumière und Cinemaxx.

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CIA-Agent Sean Briar kommt in Bastille Day einer Verschwörung auf die Spur.

Quelle: dpa

Cinemaxx:

Göttingen. Ein ganzes halbes Jahr : EIn Unfall führt zwei Menschen zusammen

Louisa Clark (Emilia Clarke) und William Traynor (Sam Claflin) könnten kaum unterschiedlicher sein. Sie ist eine junge Frau aus der Kleinstadt, die in einem Café arbeitet und mit ihrem einfachen Leben zufrieden ist. Will dagegen ist depressiv und launisch, seit er, der vormals erfolgreiche, draufgängerische Banker, im Rollstuhl sitzt. Zwei Jahre ist sein Unfall her, sein Leben hält Will nicht mehr für lebenswert – doch da lernt er Louisa kennen, die ihren Job im Café verloren hat und von Wills Mutter Camilla (Janet McTeer) nun für sechs Monate angestellt wurde, als emotionale Stütze für den Sohn. Lou kennt von Anfang an keine falsche Zurückhaltung und so verstehen sie und Will sich nach ersten Anlaufschwierigkeiten bald sehr gut. Sie merkt, dass ihr Wills Glück immer wichtiger wird – und ist alarmiert, als ihr dämmert, warum sie nur für sechs Monate eingestellt wurde.

Bastille Day : Ein Bombenanschlag führt auf die Spur einer Verschwörung

Der junge amerikanische Taschendieb Michael Mason (Richard Madden) lebt in Paris und beklaut dort die Aktivistin Zoe (Charlotte Le Bon). Er hält den Inhalt ihrer Tasche für wertlos, deponiert sie arglos auf einem Platz – wo sie explodiert und mehrere Menschen tötet. Michael gerät nun ins Visier des Geheimdienstes. Der CIA-Agent Sean Briar (Idris Elba) soll nach Paris reisen, Michael befragen und ihn in die USA bringen, bevor die französischen Kollegen den Verdächtigen in die Hände bekommen. Aber Sean und seine Vorgesetzte fangen bald an, an der Schuld Michaels zu zweifeln. Gemeinsam versuchen die beiden, herauszufinden, wer die Bombe wo und warum explodieren lassen wollte. Das Duo findet heraus, dass es eine Verschwörung gibt, an der auch ranghohe Polizisten beteiligt sind – und dass ein weiterer Anschlag geplant ist. Michael und Sean bleiben nur 24 Stunden Zeit, die nächste Attacke zu verhindern und damit zig Unschuldigen das Leben zu retten.

The Neon Demon : Ein Aufstieg ruft Neider auf den Plan

Teenagerin Jesse (Elle Fanning) ist neu in Los Angeles. Sie zieht in ein heruntergekommenes Motel, das vom dubiosen Hank (Keanu Reeves) geführt wird, findet aber schnell Anschluss in der fremden Stadt: Stylistin Ruby (Jena Malone) bemerkt, was für ein Talent in Jesse steckt und will ihr dabei helfen, den Traum von der Modelkarriere zu verwirklichen. Wenig später hat Jesse mit Jan (Christina Hendricks) auch schon eine Top-Agentin und wird von einem Fotografen zum nächsten geschickt. Die junge Frau taucht immer tiefer in die Glitzerwelt aus dekadenten Partys und schicken Shootings ein. Konkurrentinnen wie den Models Sarah (Abbey Lee) und Gigi (Bella Heathcote) bleibt nicht verborgen, wer da zum neuen Liebling der Szene aufsteigt. Bald wird es für Jesse sehr gefährlich.

Lumière:

La Belle Saison : Die Geschichte einer Sommerliebe

Gleich am Beginn steht ein Aufbruch, und es wird nicht der Letzte sein in diesem Film. Im Frankreich der frühen Siebzigerjahre verlässt die 23-jährige Delphine (Izïa Higelin) den Hof ihrer Eltern, um der Enge des Landlebens zu entkommen. In Paris schließt sich die unerschrockene Frau der Frauenrechtsbewegung an. Dabei erlebt sie nicht nur ihr politisches Erwachen: Delphine verliebt sich in die extrovertierte Carole (Cécile de France).

Gleichgeschlechtliche Beziehungen von Frauen sind im internationalen Kino en vogue – siehe „Blau ist eine warme Farbe“ oder „Carol“. Das französische Drama „La belle saison“ fügt eine Facette hinzu. Delphine hadert trotz der strengen gesellschaftlichen Konventionen nicht mit ihrer sexuellen Orientierung. Es dauert nicht lange, bis sich die impulsive Carole zu Delphine hingezogen fühlt. Die Verbindung der Frauen ist so innig, dass Carole ihren Freund verlässt und Delphine auf den elterlichen Hof folgt, als deren Vater erkrankt.

Das Glück der Frauen ist ausgelassen. Regisseurin Catherine Corsini erzählt wunderbar leicht von dieser Sommerliebe. Zudem verknüpft Corsini, die stets beteuert, selbst niemals Feministin gewesen zu sein, die Liebesgeschichte mit einem Porträt der Frauenrechtsbewegung. Die damals als verschrienen Aktivistinnen sind eine muntere Gemeinschaft.

Die Motive des Films – Landei trifft Stadtkind, Frau entdeckt die gleichgeschlechtliche Liebe – stehen unangestrengt im Zentrum. „La belle saison“ lebt vom erfrischenden Umgang mit Konflikten und dem intensiven Spiel der Hauptdarstellerinnen. Corsini, die auch das Drehbuch schrieb, findet für die Dialoge poetische Worte. ds

 „La belle saison“, Regie: Catherine Corsini, 105 Minuten, FSK 12 Kino, Lumière.

Remainder :

In dem surrealistischen Psychothriller „Remainder“ von Regisseur Omer Fast fällt Protagonist Tom (Tom Sturridge) etwas auf den Kopf. Als er aus dem Koma aufwacht, ist er 8,5 Millionen reicher, vermutlich Schweigegeld. So begibt sich Tom auf die Suche nach Erinnerungen. Dazu lässt er mit Schauspielern sein früheres Leben aus seinen wenigen Erinnungen nachstellen - und verliert sich mehr und mehr darin.

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