Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
„Den Heimatort trägt man immer bei sich“

Meet & Greet mit den Guano Apes „Den Heimatort trägt man immer bei sich“

Vor 22 Jahren hat die Rockband Guano Apes sich in Göttingen gegründet - als bekannte Band spielte siejedoch eher selten in ihrer Heimatstadt. Nun treten die vier Musiker am Sonnabend, 25. Juni, beim Erlebnis Turnfest auf. „Es ist schön, wieder daheim zu spielen“, sagt Sandra Nasic.

Voriger Artikel
Drei Bands helfen Studierenden
Nächster Artikel
Isolation Berlin überzeugt mit Trostlosigkeit

Die Guano Apes rocken bei einem Auftritt.

Quelle: dpa

Göttingen. „Ich verbinde viele Kindheitserinnerungen mit dem Kiessee“, verrät die 39-jährige Sängerin. Dass sie dort mal mit ihren Bandkollegen Henning Rümenapp, Dennis Poschwatta und Stefan Ude auftreten werde, damit habe sie nie gerechnet. „Ich fühle mich eher wie ein Kosmopolit“, sagt Nasic, die mittlerweile in Berlin lebt, „aber den Heimatort trägt man immer bei sich“. Auch Gitarrist Rümenapp wohnt weit entfernt - in München. Schlagzeuger Poschwatta und Bassist Ude leben in der Umgebung von Göttingen.

Zwischenzeitig war die Band wegen Differenzen zwischen den Mitgliedern mehrere Jahre getrennt - doch das habe auch geholfen, so Nasic. „Wir sind an einem Punkt, wo man nicht mehr unbedingt mit dem Kopf durch die Wand muss, das macht es sehr viel einfacher und effektiver“, so die Sängerin mit der ungeschliffen-röhrigen Stimme.

„Ich höre vor eigenen Shows immer Musik, um mich auf ein Glückslevel zu hieven“, erzählt Nasic von einem Ritual vor Konzerten. Sport und Musik stehen auch in einer Verbindung miteinander, so die Musikerin. Musik könne beim entspannen helfen, aber auch anspornen.

Ihre Musik scheint sich gut für Zweiteres zu eignen: „Neulich hat mir eine Freundin erzählt, dass sich ihr Sohn vor seinen BMX Rennturnieren unsere Songs zur Motivation anhört“, erzählt sie. Kein Wunder: Schnelle, manchmal auch aggressive Riffs und Beats mit dem dazu passenden Gesang kennzeichnen die Musik der Guano Apes, ab und zu lassen sie auch Rap-Parts einfließen.

Auf den Auftritt beim Turnfest freue sie sich besonders, erzählt Nasic, da kommen ganz unterschiedliche Menschen zusammen, aber auch Freunde und Verwandte der Bandmitglieder. Und was steht nach dem Turnfest an? „Wir spielen diesen Sommer noch einige europäische Festivals“, erzählt Nasic, danach nehmen sie sich Zeit, um an neuen Liedern zu arbeiten. Nasic verspricht: „Nächstes Jahr gibt es dann etwas Neues.“

Meet & Greet mit den Guano Apes

Zu gewinnen: Das Tageblatt verlost zweimal ein Meet&Greet für jeweils zwei Personen mit den Bandmitgliedern der Guano Apes beim Erlebnis Turnfest. Wer gewinnen will, muss am Sonnabend, 11. Juni, zwischen 10 und 18 Uhr unter der Nummer 01 37 / 8 60 02 73 anrufen und deutlich seinen Namen, Anschrift und Telefonnummer auf das Band sprechen. (0,50 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Milchbar im Nörgelbuff