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Inferno, Raver und Wunderliches

Die Kinostarts ab Donnerstag, 13. Oktober Inferno, Raver und Wunderliches

Wunderliche Alleinerziehende, Tom Hanks im Thriller und Gerard Depardieu als versoffener Weinliebhaber: Die Kinostarts in dieser Woche sind vielfältig. Ein Ausblick, was auf Kino-Zuschauer ab Donnerstag, 13. Oktober, auf Cineasten zukommt.

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Papa geht es an den Kragen: Tochter Mimi (Katharina Schüttler) stellt Walter (Peter Simonischek) zur Rede.

Quelle: X-Verleih

Problemfamilie in der Castingshow: „Die Welt der Wunderlichs“

Göttingen. Von Stefan Stosch

Jeder hat im Leben eine zweite Chance verdient. Das gilt keinesfalls nur für Knackis, die auf eine gelungene Resozialisierung hoffen. Auch jede(r) Liebesenttäuschte oder jede(r) Jobgefrustete sollte noch einmal anfangen dürfen, wenn es beim ersten Mal nicht so recht geklappt hat. Die zweite Chance ist ein zutiefst menschenfreundliches Prinzip. In Dani Levys Komödie „Die Welt der Wunderlichs“ bekommt auch die Alleinerziehende Mimi eine neuerliche Chance aufs Glück – und zwar ausgerechnet in einer Castingshow, die „Second Chance“ heißt.

Genau genommen hat Mimi (Katharina Schüttler) sogar jede weitere Chance verdient. Sie hat es schließlich mit dem manisch-depressiven Vater Walter (Peter Simonischek) zu tun, der mal das Ersparte des Enkels auf der Pferderennbahn in Schampus umsetzt und mal zum nächsten Selbstmordversuch ansetzt, genauso mit dem versoffenen und hurenden Ex-Mann Johnny (Martin Feifel), der den gemeinsamen Sohn regelmäßig im Stich lässt, und eben mit Sohn Felix (Ewi Rodriguez) selbst, den Mimi zu Recht als „kleinen Diktator“ bezeichnet, wenn er die Klassenlehrerin im Schrank einsperrt und den zugehörigen Schlüssel im Klo versenkt. Und dann ist da noch die dauerdepressive Mutter (Hannelore Elsner), die ihrer verpassten Karriere als Schlagersängerin hinterhertrauert, sowie Mimis krankhaft eifersüchtige Schwester (Christiane Paul).

Kurz gesagt: Die ganze Familie Wunderlich ist ziemlich durchgeknallt. Oder wie es Mimi ausdrückt: „Wir sind psycho.“ Sie ist die einzig Normale, eine wahre Heldin des Alltags, die den Laden mit letzter Kraft zusammenhalten muss. Gerade hat sie wegen Felix ihren Job an der Kasse im Elektrowarengeschäft verloren. Und plötzlich kehrt auf kuriose Weise ihr beinahe schon vergessener Traum zurück, als Singer-Songwriterin zu reüssieren.

So einer Kinoheldin kann man nur alles Gute wünschen. Aber wünscht man ihr wirklich auch die Teilnahme an einer Fernsehsendung mit dem Titel „Second Chance“? Ist so eine Sangesshow nicht das Gegenteil von menschenfreundlich? Werden in Castingformaten nicht Kandidaten im Sendungstakt verheizt, wie wir es allabendlich erleben? Besonders wenn da noch Gestalten wie Thomas Anders, Sabrina Setlur und Friedrich Liechtenstein als Juroren und Arabella Kiesbauer als Moderatorin auftreten und sich selbst spielen? Die kurzen Szenen von der Liveshow versprühen jedenfalls einen subtilen Zynismus, der sich nur schwer mit Mimis Glücksanspruch verbinden lässt.

Der Regisseur hat das Drehbuch selbst verfasst, er muss das Missverhältnis gespürt haben. Nun entwirft Levy eine Truppe von ausgesprochen menschenfreundlichen Menschenfressern im TV. Trotzdem heizen die Sendungsmacher den Heißhunger auf Mimis Auftritt mit zahlreichen TV-Trailern schon mal ordentlich an, bevor sie die Kandidatin der Öffentlichkeit zum Fraß vorwerfen wollen. Je kaputter die Familie, desto besser.

Zu Mimis Ehrenrettung muss man sagen: Sie selbst hat sich gar nicht bei der Show beworben, das hat der Sohnemann hinter ihrem Rücken für sie getan. Der hyperaktive Felix möchte, dass seine Mutter endlich mal wieder ohne Sorgen durchs Leben geht. Mit der Familie im Schlepptau bricht Mimi in die Schweiz auf, wo der Fernsehsender angesiedelt ist (und von wo Förderung für diesen Film geflossen ist).
Ein wie aus dem Nichts aufgetauchter möglicher neuer Lover (Steffen Groth) ist dann auch noch mit von der Partie, den Mimis Ex, selbst verschrien als „Keith-Richards-Kopie“, nicht ganz zu Unrecht als „Hansi-Hinterseer-Verschnitt“ bezeichnet. Mimis Mama ist schon mal als „Überraschungsgast“ vorausgefahren, um vor laufender Kamera die melodramatische Versöhnung mit der Tochter in Szene zu setzen.

So steht dieser Film von vornherein auf rissigem Fundament. Es knirscht und staubt bei dem Versuch, ihm eine innere Glaubwürdigkeit zu verleihen. Wenn man der Geschichte dennoch folgen mag, dann liegt das am rasanten Tempo und an einem prächtig aufspielendem Ensemble. Die Figuren werden trotz ihrer Überdrehtheit nicht an die Klamotte verraten. Besonders Simonischek („Toni Erdmann“) macht das grandios, hinter seiner Jovialität lauert in jedem Moment der Wahnsinn. Den schwersten Part hat Katharina Schüttler als Normalo. Ihre Mimi soll schließlich sogar dem Ex verzeihen, dass der das eigene Kind mitten in der Nacht vergessen hat. Würde eine Mutter das tun?

Dass hinter diesen angeknacksten Biografien Tragödien liegen, wischt der Regisseur am Ende einfach beiseite. Diese Versöhnungsseligkeit gehört zur Voraussetzung einer Komödie, macht sie in diesem Fall aber nicht unbedingt überzeugender.  
„Die Welt der Wunderlichs“, Regie:  Dani Levy, 103 Minuten, FSK 0

Allein, aber stark: 2,3 Millionen Mütter mit Kind

Regisseur Dani Levy hat ausgiebig recherchiert, bevor er das ganz normale Leben einer Alleinerziehenden in seiner Komödie „Die Welt der Wunderlichs“ auf die Kinoleinwand brachte. Und das ist ausgesprochen gut erforscht: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt es in Deutschland 2,3 Millionen Mütter mit Kind, aber ohne Partner – und zwar quer durch alle sozialen Schichten. Knapp zwei Drittel aller Alleinerziehenden gehen demnach einer Arbeit nach. 61 Prozent davon wiederum verfügen über ein monatliches Nettoeinkommen von unter 2000 Euro, ein Drittel hat monatlich sogar weniger als 1300 Euro im Portemonnaie.

Die wenigsten Alleinerziehenden betrachten ihre Lebenssituation nach eigenen Angaben als Wunschform, wie wiederum das Familienministerium in Berlin herausgefunden hat. Nichtsdestotrotz haben die meisten aber eine positive Grundhaltung dem Leben gegenüber, ebenso ein starkes Selbstvertrauen, zudem verfügen sie über einen ausgeprägten Bewältigungsoptimismus, wenn es wirklich mal problematisch wird. Die Lage der Alleinerziehenden ist also durchaus ernst, aber keinesfalls hoffnungslos – und sie werden nach den Prognosen immer zahlreicher. Schon Mitte dieses Jahrhunderts könnte es, so vermuten Experten mittlerweile, mehr Alleinerziehende geben als Partnerschaften mit Kind.

  Alles wie gehabt: Tom Hanks im Thriller „Inferno“

Für einen Harvard-Professor sieht Robert Langdon (Tom Hanks) ganz schön ramponiert aus: Platzwunde am Kopf, zerrissenes Jackett und am Handgelenk statt der geliebten Mickey-Maus-Uhr ein Patienten-Armband des örtlichen Hospitals. Die Erinnerung an die vergangenen zwei Tage sind in seinem Kopf gelöscht. Stattdessen arbeiten sich Albträume aus dem Unterbewusstsein hervor, in denen dämonische Gestalten, blutrote Flutwellen und eine verschleierte Frau nichts Gutes verheißen. Mit einem demontierten Helden beginnt „Inferno“ –  die Adaption des Romans von Dan Brown, dessen Vorgängerwerke „Illuminati“ und „Das Sakrileg“ im Kino weltweit 1,24 Milliarden Dollar einspielten.

Schnitzeljagd und Schatzsuche sind auf Kindergeburtstagen immer noch die beliebtesten Spiele, und auf diesen urmenschlichen Modus von Hetzen und Entdecken bauen auch Browns Romane auf. In „Inferno“ wird Langdon nicht nur von Albträumen verfolgt, sondern auch von Finsterlingen allerlei Art und muss ganz nebenbei noch die Welt vor einem biogenetischen Terrorakt bewahren. Ein Milliardär will den Planeten vor weiterer Überbevölkerung schützen, indem er eine künstliche Seuche in Gang setzt. So wie die Pest den Weg für die Renaissance geebnet hat, will Bertrand Zobrist (Ben Foster) einen Neuanfang durch Entvölkerung herbeiführen.

Zu Beginn stürzt sich der Bösewicht, nachdem er die Zeitbombe gelegt hat, von der Abteikirche Badia Fiorentina, nicht ohne –  warum auch immer –  eine verschlüsselte Spur zu hinterlassen. In „Das Sakrileg“ waren es die Werke Leonardo da Vincis, in „Illuminati“ die Schriften Galileis, die den Weg wiesen. Nun liefert Dantes „Göttliche Komödie“ den Fahrplan für eine bildungsbürgerliche Achterbahnfahrt entlang der Kunstschätze von Florenz, Venedig und Istanbul.

Als Weggefährtin wird dem versierten Symbolforscher dieses Mal die Ärztin und universell Hochbegabte Sienna Brooks (Felicity Jones) zur Seite gestellt. Dankenswerterweise verzichtet Regisseur Ron Howard auf eine Romanze. Ohne zeitraubende amouröse Komplikationen hecheln die beiden, verfolgt von einer schießwütigen Carabiniera (Ana Ularu) und einem mysteriösen WHO-Ermittler (Omar Sy), von einer Station zur nächsten. Wenig überraschend schaffen sie es immer gerade so, das Rätsel zu lösen, bevor feindlicher Beschuss zum Weiterrennen auffordert. Die Phasen kunstgeschichtlicher Kontemplation werden gegenüber den Action-Anteilen deutlich kürzer gehalten. Das alles kann man sich gut anschauen, weil die Entschlüsselungslocations –  angefangen vom Palazzo Vecchio über den Markusdom bis hin zur Hagia Sophia – attraktiv gewählt sind. Aber auch wenn der Unterhaltungsfaktor deutlich über dem eines Diavortrages liegt, setzen irgendwann Ermüdungserscheinungen ein.

Die Erzählung gehorcht bis auf einige, wenige gewagte (aber nicht unbedingt gelungene) Plotwendungen dem immer gleichen dramaturgischen Schema, das auch schon die beiden ersten Filme antrieb. Anders als in den Vorgängerwerken sind die Gemälde, Skulpturen und Schriften dieses Mal nicht Gegenstand von Interpretationen, die mit der Thriller-Handlung verschmelzen, sondern dienen zumeist nur als Briefkasten für die aufwendige Schnitzeljagd. Was sich im Roman schon andeutete, wird im Film nun zur Gewissheit: Das Erfolgskonzept dieses Franchise-Produkts hat sich gründlich abgeschliffen.  
„Inferno“, Regie: Ron Howard,  122 Minuten, FSK 12

 

 Wilde Flüchtlingskomödie: „Welcome to Norway"

Von Margret Köhler
Eigentlich ist Primus (Anders Baasmo Christiansen) der notorische Verlierer, aber nun glaubt er, eine Goldgrube entdeckt zu haben: Er will mit Flüchtlingen den großen Reibach machen – schließlich verdient eine ganze „Asylindustrie“ in Norwegen an der Krise. Warum nicht das angeranzte Hotel als Flüchtlingsunterkunft nutzen, um sich zu sanieren?

Schon wird die erste Busladung Menschen angekarrt, obwohl Türen, Heizung und Strom fehlen. Zu allem Übel streiten sich Christen und Moslems, wollen sich Sunniten und Schiiten kein Zimmer teilen, und die Kommune verlangt Sprachkurse und einen „Kooperationsrat“, sonst gibt’s keine Unterstützung. Dem „Manager“ Primus hilft der organisatorisch fixe und optimistische „Neger“ Abedi (Olivier Mukuta) aus Eritrea, der seine Leidensgenossen aber auch nicht abhalten kann, ihr neues Zuhause mit Guantanamo zu vergleichen, gefrorenes Tiefkühlbrot und vergammelten Fisch lautstark zu verweigern, aber schnelles Internet, Playstations und Fernseher zu fordern.

Regisseur Rune Denstad Langlo lässt weder Einheimische noch Schutzbedürftige ungeschoren, überspitzt die Charaktere und Situationen, spielt mit Vorurteilen und schlimmsten Klischees, garniert alles mit rabenschwarzem Witz und auch einem Quäntchen Milde. Sogar der Rassist Primus erhascht Sympathie, wenn er sich am Ende zum Paulus wandelt und Toleranz und Respekt nicht mehr für überflüssig hält. Anders Baasmo Christiansen mimt den überforderten Möchtegern-Chef nordisch-spröde, Olivier Mukuta (selbst einst „Quotenflüchtling“), den nicht ganz selbstlosen Helfer als geheimnisvollen Fremden. Was am Anfang  poltrig erscheint, ist eine herzerwärmende Komödie über Menschlichkeit und Vertrauen.  

                                        
„Welcome to Norway“, Regie: Rune Denstad Langlo, 91 Minuten, FSK 6 

Techno verboten:  Die Doku „Raving Iran“

Von Martin Schwickert
Zu den Absurditäten von Diktaturen  gehört, dass auch unpolitische, kulturelle Äußerungen kriminalisiert werden. Im Iran von heute gilt Technomusik als Ausdruck westlicher Dekadenz.
Die beiden Freunde Anoosh und Arash sind keine politischen Kämpfer gegen das Regime, sondern junge Männer, die sich für Technomusik begeistern. Nachts legen sie in den Underground-Clubs von Teheran auf. Ab und zu organisieren sie einen Rave in der Wüste. Jede Party bedeutet nicht nur Spaß, sondern auch Angst. Als sie eine Einladung als DJs nach Zürich bekommen, können sie ihr Glück kaum fassen. In ihrem Dokumentarfilm-Debüt „Raving Iran“ zeigt Susanne Regina Meures die Zermürbungsprozesse, denen die Musiker ausgesetzt sind.

Dabei ist Techno eine unpolitische Sache. Was vom Regime verfolgt wird, ist eine Form von Lebensfreude, die nicht ins ideologische Korsett passt. „Wir wollen nicht, dass ihr zurückkommt. Lebt euer Leben“, sagt die Mutter am Ende am Telefon. Was für ein Land, in dem Eltern solche Sätze sagen müssen.  

„Raving Iran“, Regie: Susanne Regina Meures, 84 Minuten, FSK 6

 

 In der Drückerkolonne: „American Honey“

Von Jörg Brandes

Weiter entfernt von der Bedeutung ihres verheißungsvollen Namens könnte Star (Sasha Lane) kaum sein. Sonst würde die 18-Jährige nicht im Abfallcontainer eines Supermarkts nach Essbarem suchen. Umso verlockender erscheint ihr das Angebot eines Typen namens Jake (Shia LaBeouf), sich seiner Truppe von jugendlichen Außenseitern anzuschließen, die durch die USA reisen, um Zeitschriften-Abos zu verticken – zumal sie sich in den extrovertierten Kerl verguckt hat.

Tatsächlich wird Star von dessen Chefin Krystal (Riley Keough) in die Drückerkolonne aufgenommen. Der kleinkriminellen Nebenaktivitäten nicht abgeneigte Jake zeigt ihr, wie er es zum Top-seller gebracht hat. Doch Star missbilligt seine unlauteren Methoden und behält ihren eigenen Kopf. Die Chefin sieht ihren Geschäftserfolg gefährdet.

Viel mehr Story ist nicht zu finden im ersten Ausflug der Britin Andrea Arnold („Fish Tank“) in die USA. Aber durch Robby Ryans quasidokumentarische Kameraführung und mit Bedacht ausgewählte Songs wird man hineingerissen in das Treiben der jugendlichen Drücker, die sich trotz ihres prekären Daseins ihre Feierlaune nicht verderben lassen.

Problematisch ist die großzügige Lauflänge von „American Honey“. Manches wirkt redundant. Doch das lässt sich dank der intensiven Vorstellung der Newcomerin Lane verkraften.  
„American Honey“, Regie: Andrea Arnold, 162 Minuten, FSK 12

Depardieu auf Weinreisen: „Saint Amour“ 

Von Ernst Corinth
Seit „Ziemlich beste Freunde“ schaffen es immer mehr französische Komödien ins deutsche Kino, der Humor ist oft leicht. „Saint Amour“ aber kommt skurril, derb und bisweilen absurd daher.
Inszeniert hat den Film das Duo Benoît Delépine und Gustave Kervern („Mammuth“) mit der schauspielerischen Urgewalt Gérard Depardieu und Benoît Poelvoorde. Sie verkörpern zwei hinterwäldlerische Bauern, Vater und Sohn. Sohn Bruno (Poelvoorde) würde am liebsten seinen Job an den Nagel hängen. Als er auf der Landwirtschaftsmesse in Paris  abstürzt, beschließt Vater Jean (Depardieu), den Sohn in die Spur zu bringen.

Die gemeinsame Reise in Frankreichs beste Weingegenden entwickelt sich zu einer deftigen Sauftour, der für echte Weinkenner unter den Kinozuschauern zu einem Horrortrip wird – so respektlos geht das Trio mit den edlen Tropfen um. Auf ihrer Fahrt treffen die drei auf sonderbare Gestalten (unter anderem Michel Houellebecq als komischen Pensionswirt). Natürlich wird diese märchenhaft-surreal inszenierte Reise zu einem Selbstfindungstrip, der in einer fast schon utopischen Szene glücklich endet.
„Saint Amour“, Regie: Benoît Delépine, Gustave Kervern, 102 Minuten, FSK 12 

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