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Erdiger Rhythm'n'Blues

„Die niedrig fliegenden Enten“ Erdiger Rhythm'n'Blues

Die Zeit der Zugvögel ist so gut wie vorüber. Aber im Nachzug kamen jetzt „Die niedrig fliegenden Enten“ vom Ufer der Spree an die Leine und rissen das Publikum im Apex mit Rhythm´n Blues moderner Prägung, Spielfreude und Spontaneität mit.

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„Die niedrig fliegenden Enten“ aus Berlin spielen im Apex Rhythm 'n' Blues moderner Prägung.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die fünf Musiker gründeten ihre Band 2013 in Hamburg. Inzwischen leben sie in Berlin.Ihre Musik ist eine Mélange aus feinfühligem Folk und rauem Blues-Rock, kongenial umgesetzt von Neil Masur, Gesang, Gitarre, Bluesharp, Malte Heseding, Gitarre, Trompete, Janosch Reble, Drums, Martin Wannske, Bass und Martin Keil an den Keyboards. In ihren Konzerten schlagen sie mit treibenden Beats, mehrstimmigem Gesang und eingängigen Melodien zu erdigem Rhythm and Blues eine Brücke vom Ufer des Mississippi an die Spree. Masurs Stimme hat dieses dunkle, angeraute Timbre, das viele Bluessänger ausmacht und setzt dazu noch mitreißende Akzente auf seiner Fender Telecaster.

Mit einem instrumentalen Jam-Intro und durchdringenden E-Gitarren-Riffs steigen sie ein und geben mit „What do I care“ gleich das Motto des Abends vor. Die Band hat keine Angst vor ihren großen Vorbildern und zitiert sie gelegentlich in den vorwiegend eigenen Kompositionen.

Mit dem krachenden Blues-Rock „Sugar, sugar“ setzen die Musiker zur Landung an. Aber das begeistert mitgehende Publikum will mehr, bekommt mit „Bluejay“ etwas Träumerisches mit auf den Weg, die legendären CCR leben mit „Down on the corner“ auf und „Let love grow“ setzt ein ultimativ letztes lebhaftes Statement.

von Jörg Linnhoff

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