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Diese Filme starten in Göttingens Kinos

Kinostarts der Woche Diese Filme starten in Göttingens Kinos

Donnerstag starten wieder eine Reihe neuer Filme in Göttingens Kinos. Wir haben für euch zusammengestellt, in welchen Film es sich lohnt, rein zu gehen. Eine Übersicht. 

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Drama nach wahrer Begebenheit: Diese Woche kommt "Deep Water Horizon" in die Kinos.

Quelle: dpa

Ich Mensch, und wer bist du?

Göttingen . Das Science-Fiction-Drama „Arrival“ wirbt für Verständigung

Von Stefan Stosch

Ein Außerirdischer zu Besuch auf Erden möchte man nicht sein. Nähert sich eine fremde Spezies unserem Planeten, kriegt sie in aller Regel sogleich eins auf die Mütze, wie wir aus dem Kino wissen. Zuletzt hat Roland Emmerich in seiner überflüssigen „Independence Day“-Fortsetzung die Konfrontation zwischen Auswärtigen und Einheimischen ins Gigantomanische gesteigert. Die Fremden oder wir: Eine Seite muss dran glauben.

Eine friedliche Begegnung scheint kaum mehr denkbar, an die Steven Spielberg noch geglaubt hat. Seit seiner versöhnungsfreudigen „Unheimlichen Begegnung der dritten Art“ sind aber auch schon wieder beinahe vier Jahrzehnte vergangen, und „E. T.“ ist 1982 wieder in den Weltraum abgedüst, aus dem er gekommen war.

Wie wäre es, wenn wir den Besuchern zur Abwechslung mal so aufgeschlossen begegneten, wie sich das bei Gästen gehört – auch dann, wenn sie unangemeldet vor der Tür stehen? Sollten wir nicht in unserem eigenen Interesse versuchen, uns von unserer besten Seite zu zeigen? Niemand weiß schließlich, warum die Aliens den weiten Weg zu uns auf sich genommen haben. Sie hätten ja auch jeden anderen Planeten ansteuern können. Kommen sie als Touristen auf Planeten-Wochenendtrip? Womöglich als Forschungsreisende? Vielleicht handelt es sich ja auch um ein interstellares Austauschprogramm, von dem wir hier unten auf unserem krisengeschüttelten Planeten noch nichts gehört haben, weil wir schon genug damit zu tun haben, Mauern untereinander zu bauen.

Man wird ja mal fragen dürfen. So wie es jetzt der vielseitige kanadische Regisseur Denis Villeneuve in seinem ungewöhnlichen Science-Fiction-Drama „Arrival“ tut – zuvor lieferte er den knallharten Drogenthriller „Sicario“ ab. Villeneuve lässt zwölf Raumschiffe heranschweben, die sich an verschiedenen Orten rund um den Globus positionieren. Wie an der Längsachse aufgeschnittene Eier sehen die Fahrzeuge aus, sie sind 450 Meter hoch und parken knapp über dem Erdboden – genauso in den USA wie in China, in Pakistan oder im Sudan. Und nun?

Die Menschheit tut das, was sie im 21. Jahrhundert meistens tut: Sie verfällt in Panik. Nachrichtensendungen laufen heiß, Internet-Hassredner erleben goldene Zeiten, Soldaten werden in Marsch gesetzt, Hamsterkäufe getätigt. Natürlich brechen die Finanzmärkte zusammen. Dabei geht keinerlei Feindseligkeit von den Aliens aus. Man könnte diese majestätischen Eier aus dem All auch erst mal einfach beobachten. Im Kino haben wir die Gelegenheit dazu in diesem angenehm langsamen Film, der bei aller Dramatik Raum zur Kontemplation lässt.

Glücklicherweise sind die US-Militärs (befehligt von Forest Whitaker) nicht so schnellschusswütig, wie wir sie sonst aus Hollywood kennen: Sie rufen Wissenschaftler zu Hilfe, um die Signale der Aliens zu entschlüsseln. Die aufgezeichneten Töne klingen ein bisschen wie Delfin- oder Walgesänge. Aber was bedeuten sie? Die Linguistin Louise Banks (Amy Adams) und der Mathematiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) sind verständlicherweise zunächst ratlos. Erst als sie den Aliens – getrennt von ihnen nur durch eine Glasscheibe in einer Art Empfangshalle in deren Raumschiff – gegenüberstehen, ergeben sich erste Ansätze einer Kommunikation.

Da ist bald schon eine Kinostunde vergangen, die Neugier des Zuschauers auf die Fremden hat sich enorm gesteigert. Deshalb sollte man auch nicht verraten, wie die extraterrestrischen Besucher aussehen. Wir nehmen sie sowieso eher schemenhaft wahr. Wichtig ist: Die Fremden malen seltsame Tintenkreise in die Luft. In ihrer Sprache hat Zeit eine ganz andere Bedeutung als bei uns. Und Sprache, dieser Grundpfeiler der Zivilisation, wie die Expertin Banks weiß, prägt unser Denken. Längst hat sich die Wissenschaftlerin zum Erschrecken der militärischen Bedenkenträger bei ihren regelmäßigen Raumschiffkonsultationen ihres Schutzanzuges entledigt. Wer eine gute Beziehung zu Fremden aufbauen will, der muss ihnen mit offenem Gesicht begegnen.

Die Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen läuft allerdings besorgniserregend schnell ab. Die Kriegstreiber auf der Erde sind dabei, das Heft das Handelns wieder in die Hand zu nehmen. Sie stehen sich auch untereinander feindselig gegenüber: Könnte ja sein, dass sich ganz neue Allianzen bilden und die Außerirdischen heimlich dabei sind, Chinesen gegen Amerikaner auszuspielen.

In der zweiten Hälfte bekommt „Arrival“ einen esoterischen Touch, der Regisseur webt in Erinnerungsschüben eine traurige Geschichte vom Verlust ihrer Tochter ein, die die Ursache für Banks’ tieferes Verständnis für die Besucher ist. Zudem verliert Villeneuve seine erfrischende Unbeschwertheit beim Blick auf den Weltraum und ergibt sich einer eher konventionellen Dramaturgie. Nichtsdestotrotz funktioniert dieser Science-Fiction-Film wunderbar als Folie für eine optimistische Begegnung mit Andersaussehenden, Andersdenkenden, Andersredenden, wie es sie ja schon unter uns Erdlingen zur Genüge gibt. Erfreulich, dass sich dieses Kinoplädoyer für Toleranz auch in Trump-Amerika hervorragender Zahlen an der Kinokasse erfreut.

Man darf gespannt sein, was sich Villeneuve bei seiner geplanten Fortsetzung des Science-Fiction-Klassikers „Blade Runner“ einfallen lässt. Nach „Arrival“ ist man jedenfalls jederzeit bereit, ein paar Tintenkreis-Grüße in den Himmel zu malen.

Klaatu – die Blaupause des friedlichen Aliens

Kaum verließ Klaatu sein Ufo, verließen einen US-Soldaten die Nerven. Er schoss, verletzte das Alien. Daraufhin atomisierte sein Roboter-Beschützer Gort alle Waffen der Erdlinge. In Robert Wise’ „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ spielte Michael Rennie 1951 den ersten lieben Außerirdischen. Freilich hatte er eine ernste Mission – der Menschheit mitzuteilen, dass ihr Kalter Krieg samt Nutzung von Nuklearwaffen der interplanetarischen Gemeinschaft sauer aufstoße. Besser sei: Love and Peace! Scifi-Filme spiegelten schon immer genau die Umstände ihrer Gegenwart. Und ab flog die Untertasse. Vorher hielt Klaatu eine halbe Stunde alle irdischen Betriebe an, um seine Alien-Macht sanft zu demonstrieren.

„Klaatu Barada Niktu“ – der Spruch, um den Robot Gort zu stoppen, ist bis heute Kult auf T-Shirts. Ringo Starr trat auf dem Cover seines Albums „Good Night Vienna“ 1974 als Klaatu auf, weshalb man die stark unterschätzte, stark geheimniskrämerische kanadische Progrockband Klaatu dann eine Zeitlang für die heimlich wiedervereinten Beatles hielt. Big

Immer noch zornig

Solidarität unter Ausgegrenzten hilft auch nicht mehr wirklich: Ken Loachs Cannes-Sieger „Ich, Daniel Blake“

Von Stefan Stosch

Als Ken Loach im Mai die Goldene Palme in Cannes gewann, war die Überraschung genauso groß wie das Gemurre. Wieso ging der Hauptpreis des Festivals an einen knapp 80-jährigen Regisseur, der a) schon 16-mal in Cannes am Start war, b) bereits zehn Jahre zuvor eine Palme gewonnen hatte (mit „The Wind That Shakes The Barley“) und der c) immer nur weitere Sozialdramen dreht? Die Zukunft des Kinos, wenn es denn eine hat, müsste doch anders aussehen.

Vielleicht aber waren die Juroren um ihren Präsidenten George Miller auch ganz einfach vom unermüdlichen Engagement des Briten beeindruckt. Seit mehr als einem halben Jahrhundert läuft Loach nun schon gegen die Ungerechtigkeit an und schlägt sich auf die Seite der Schwachen. Seine Filme haben oder hatten Wirkung, mit dem BBC-Fernsehspiel „Cathy Come Home“ zettelte er Mitte der Sechzigerjahre eine Unterhausdebatte über die Folgen von Obdachlosigkeit an.

Gerechter geworden sind die Zustände seitdem aber nicht. Wie sagte Loach im Gespräch in Cannes? „In meinem Alter ist Wut nicht so gut für den Blutdruck. Aber wie soll man nicht zornig sein? Wie soll das gehen?“

Tatsächlich ist „Ich, Daniel Blake“ einer der dringlichsten Filme in Loachs langer Karriere, gespeist von der Wut über ein Sozialsystem, das es offenbar darauf anlegt, den Ausgegrenzten ihre Würde zu nehmen. Wie immer hat Loach mit seinem Stammdrehbuchautor Paul Laverty zusammengearbeitet, und wie immer haben die beiden gründlich recherchiert.

Das bürokratische Monster, das wir sehen, entspricht nach Loachs Worten der Wirklichkeit: „Wir hätten noch Schlimmeres zeigen können. Wir haben immer die weniger brutale Option gewählt, um glaubwürdig zu bleiben“, so der Filmemacher. „Es gibt Hunderte Beispiele. Einem Mann wurden die Sozialleistungen beschnitten, weil er seine Frau ins Krankenhaus gebracht und seinen Termin im Jobcenter verpasst hatte.“

Titelheld Daniel Blake (Dave Johns) ist Ende fünfzig, ein verwitweter Schreiner, der immer sein Auskommen hatte. Jetzt aber kann er nicht mehr, sein Herz. Die Ärzte haben ihn krankgeschrieben. Das Arbeitsamt verweigert ihm aber das Krankengeld, sein Antrag sei nicht komplett. Bei dem Versuch, ihn zu vervollständigen, gerät er in die Mühlen von musikdudelnden Telefonschleifen und undurchschaubaren Internetanträgen. Die Zustände erinnern an jene in Kafkas „Schloss“: Der Sozialstaat verschanzt sich hinter Paragrafen. Blake wird aufgefordert, sich um einen Job zu bemühen – den er dann jedoch aus gesundheitlichen Gründen gar nicht antreten kann.

Bei einem seiner zermürbenden Termine im Jobcenter lernt er Katie (Hayley Squires) kennen, eine alleinerziehende Mutter, die ihre beiden Kinder nur noch mit der Unterstützung von Essenstafeln durchbringt. Eine Notgemeinschaft findet zusammen. Keinesfalls handelt es sich um eine Romanze. Ziel von Katie und Daniel ist es, im kalten Kapitalismus nicht gänzlich vor die Hunde zu gehen. Hier kämpfen zwei um den letzten Rest ihres Stolzes – und Katie ist bald schon zum Erschrecken von Blake bereit, diesen zu opfern.

Wer genau hinschaut, entdeckt doch noch etwas Neues im aktuellen Film: Solidarität unter Ausgegrenzten reicht nicht mehr, um die Zustände erträglich zu machen. Das war in früheren Loach-Filmen anders. Bei aller Bitterkeit gönnte der Brite seinen Helden bisher doch immer auch ein bisschen Glück.

Klar ist dieser Film parteiisch, vielleicht zeichnet Loach seine Figuren auch zu sympathisch. Aber dieser Vorwurf ließe sich auch einem Charles-Dickens-Roman machen – und dieser Film ist ähnlich herzzerreißend. Hier will ein Mann nicht mehr als Sozialversicherungsnummer gesehen werden. Und deshalb schreibt er in großen Lettern an die Wand des Job- centers: „Ich, Daniel Blake“.

Talent wird ganz klar überschätzt

Streep singt richtig falsch: „Florence Foster Jenkins“

Von Marttin Schwickert

Dass Meryl Streep richtig singen kann, stellte sie im Musical-Hit „Mamma Mia“ unter Beweis . In Stephen Frears’ „Flo-rence Foster Jenkins“ zeigt sie nun, dass sie auch richtig falsch singen kann. Opernarien zu trällern, ohne auch nur einen Ton zu treffen, ist eine Kunst – eine, die Florence Foster Jenkins (1868–1944), ohne sich dessen bewusst zu sein, wie keine andere beherrschte.

Viele Menschen singen falsch, aber Mrs. Jenkins tat es nicht in der Badewanne, sondern in Musiksalons und 1944 im Alter von 76 Jahren in der legendären New Yorker Carnegie Hall. Nachdem Xavier Giannoli Jenkins’ Geschichte mit „Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne“ im Vorjahr nach Frankreich transportierte, bemüht sich Stephen Frears („The Queen“) nun um ein etwas realistischeres Bild.

Dass Jenkins (Streep) ohne jedes Talent eine gewisse Popularität erringt, verdankt sie zum einen ihrem beträchtlichen Familienvermögen und zum anderen ihrem zweiten Ehemann St. Clair Bayfield (Hugh Grant). Er sorgt dafür, dass bei den Konzerten nur Wohlgesonnene im Publikum sitzen. Im kleinen Kreis werden die Konzerte zu exzentrischen Happenings. Schließlich ist die Frau auf der Bühne eine generöse Förderin der Musik. Aber dann hat Jenkins im patriotischen Rausch des Zweiten Weltkriegs die Idee, ein Benefizkonzert in der Carnegie Hall zu geben, wo sich die Falschsängerin der Realität stellen muss.

Wenn es um die würdevolle Darstellung älterer Damen geht, ist der Brite Stephen Frears ein Mann vom Fach. In „Philomena“ erkundete er mit Judi Dench den alzheimerischen Nebel aus Erinnern und Vergessen. Mit „The Queen“ verhalf er einer verstaubten Royalty-Persönlichkeit wie Elizabeth II. zum Imagewechsel und Helen Mirren zum Oscar. In „Florence Foster Jenkins“ zeigt er, wie Lächerlichkeit eine Figur attraktiv macht. Frears präsentiert mit augenzwinkerndem Humor eine Frau, die in der Illusion ihr Glück findet.

Meryl Streep und Hugh Grant geben ein wunderbar ungleiches Paar ab, in deren platonischer Beziehung finanzielle Interessen und Loyalität keinen Widerspruch darstellen. Die eigentliche Entdeckung ist jedoch der fabelhafte Simon Helberg in der Rolle des neu engagierten Pianisten, in dessen Mimik sich die widersprüchliche Palette der Emotionen von Fassungslosigkeit, Belustigung und Faszination widerspiegelt, die Jenkins’ Darbietungen freisetzen. Talent wird überschätzt, auf Begeisterung kommt es an. So lautet das Fazit dieses durch und durch gutmütigen Filmes. Das ist im Zeitalter der Castingshows doch keine schlechte Botschaft.

Im Feuer der Gier

Als die Bohrinsel brannte: „Deepwater Horizon“

Von Matthias Halbig

Die Katastrophe ist bis heute die schwerste ihrer Art. Angesichts der Bilder vom monumentalen Ölausstoß im Golf von Mexiko beschlich einen vor sechs Jahren das Gefühl, Höllentore seien geöffnet worden. Regisseur Peter Berg („Lone Survivor“) erzählt das Drama um die Ölplattform „Deepwater Horizon“ und die Arbeiter, die für die BP-Oberen nur bedeutungslose Erfüllungsgehilfen waren. „Es gibt das große Ganze“, sagt ein Manager, dem John Malkovich in Bergs Film eine gleißende Kälte verleiht, „und dann gibt es die kleinen Lichter – wie Sie.“ Es sind die kleinen Lichter, die das monströse Versagen ihrer Chefs ausbaden müssen. Elf von ihnen sterben.

Bergs Katastrophenfilm hat nichts Reißerisches. Nüchtern inszeniert der US-Filmemacher das Tun auf der Bohrinsel. Man lernt die Charaktere gut kennen, Mark Wahlberg als Ingenieur und Kurt Russell als Kapitän. Man versteht den sachlichen Heroismus dieser Männer. So wird trotz der intensiven Actionszenen nie der Boden der Tragödie verlassen, als Bergs Helden auf dem brennenden Stahlgebilde ums Überleben kämpfen. „Deepwater Horizon“ ist ein Arbeiterfilm und ein Film über die Unersättlichkeit des Kapitals. Der Regisseur ist unterwegs in den SchuhenHoward Hawks und Sam Peckinpah. Die Schuld am Desaster weist er der Gier der Manager zu. Sie sind die wahren kleinen Lichter

Einsame Seelen

Zwischen Thriller und Romanze: Das Debüt „Aloys“

Von Jörg Brandes

Aloys Adorn (Georg Friedrich) vermeidet soziale Kontakte. Das wird schon bei seiner Art des Telefonierens ersichtlich: Auch nach dem Tod seines Vaters, in dessen Detektei er als „& Sohn“ firmierte, bevorzugt er das „wir“ oder das noch unpersönlichere „man“. Dennoch interessiert sich Aloys für das Leben anderer – und das nicht nur beruflich. An seinen einsamen Abenden schaut der Privatdetektiv Videos, die bei seinen Observationen angefallen sind. Eines Nachts schläft Aloys in einem Bus ein. Als er wieder aufwacht, sind alle Aufnahmen mitsamt Kamera verschwunden. Bald meldet sich eine Vera (Tilde von Overbeck), die erst droht, die Bänder weiterzugeben, ihn dann aber in ein Psychospiel verwickelt.

Tobias Nölle täuscht zunächst einen Thriller an. Doch bald geht sein Kinodebüt in eine berührende Romanze zweier einsamer Seelen über. Georg Friedrich brilliert als Eigenbrötler, in Newcomerin Tilde von Overbeck hat er ein überzeugendes Pendant. Der Zuschauer sieht sich einem faszinierenden Vexierspiel zwischen Realität und Fantasie ausgesetzt, das sich einen guten Teil seiner Rätselhaftigkeit bewahrt.

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