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Das läuft in Göttingens Kinos

Von "Tschick" bis "Eight Days a Week" Das läuft in Göttingens Kinos

Das Wetter lässt es zwar noch nicht ahnen, aber der Herbst steht kurz vor der Tür und bringt uns zahlreiche gute Filme. Diese Filme starten ab Donnerstag in Göttigens Kinos. Eine Übersicht.

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im neuen Exil

Mit Hurra ins Maisfeld: Maik Klingenberg (Tristan Göbel, l.) und Andrej „Tschick“ Tschichatschow (Anand Batbileg) im schönsten Sommer ihres Lebens.

Quelle: Studiocanal

Tom Sawyer im Lada

Göttingen. Fatih Akin verfilmt Herrndorf: „Tschick“ ist ein Roadmovie durch die verwunschene ostdeutsche Provinz

Von Stefan Stosch

Zuletzt ist es für Fatih Akin nicht so gut gelaufen. Sein Kinodrama „The Cut“ über den Genozid an den Armeniern war ein schwerer Brocken, ein bisschen zu schwer. Der deutsche Regisseur türkischer Abstammung hatte sich daran tüchtig verhoben. Der Überschwang und die Lockerheit bei aller Präzision, die Akin sonst auszeichnen, ließen sich bei diesem tragischen Thema nicht ausspielen. Holzschnittartige Figuren zogen da auf Todesmärschen durch die Wüste.

Es muss Akin wie ein Geschenk vorgekommen sein, als unverhofft ein Regisseur für die Verfilmung von Wolfgang Herrndorfs Roman „Tschick“ gesucht wurde. Eigentlich sollte David Wnendt („Feuchtgebiete“, „Er ist wieder da“) diesen Job übernehmen, aber der konnte nicht oder wollte nicht. Egal. Akin hatte ja schon mit „Soul Kitchen“ sein Komödiengeschick (2009) bewiesen. Bislang hatte der bekennende Autorenfilmer aber nur ein einziges Mal, nämlich bei seiner italienischen Einwanderergeschichte „Solino“ (2002), den Stoff eines anderen umgesetzt.

Nun ergriff er die Chance. Und siehe da: Beinahe scheint es, als habe diese beschwingte Geschichte über zwei jugendliche Ausreißer unterwegs tief im rätselhaften Osten Deutschlands auf Akin gewartet. Der Film „Tschick“ bewahrt über lange Strecken jenen Zauber, der dieses Abenteuer auch bei Herrndorf auszeichnet.

Denn ein Abenteuer ist es, was der wohlstandsverwahrloste und pubertär tief verunsicherte Maik (Tristan Göbel) und der Klassenneuling Tschick (Anand Batbileg) in ihrem gemeinsamen Sommer erleben. Tschick heißt eigentlich Andrej Tschichatschow, ist Russlanddeutscher, oft betrunken, scheinbar unvermittelbar, aber in Mathe ein Ass. Der Lehrer setzt Tschick ausgerechnet neben Maik, der „Psycho“ und der „Asi“ in einer Bank. Was die beiden 14-jährigen Außenseiter verbindet: Sie sind nicht eingeladen bei der Party der Klassenschönsten, die zu Ferienbeginn steigen soll.

Und dann steht Tschick unverhofft mit einem geklauten Lada vor Maiks Neureichen-Villa. Maiks alkoholkranke und geliebte Mutter ist gerade mal wieder in der Entzugsklinik („Beautyfarm“ genannt), sein Immobilienmakler-Vater vergnügt sich mit der Geliebten auf einer sogenannten Dienstreise. Was also liegt näher als ein gemeinsamer Trip? Tom Sawyer und Huckleberry Finn ließen sich auf einem Floß den Mississippi hinuntertreiben, diese beiden tuckern los und suchen Tschicks Onkel in der Walachei – wo diese auch immer liegen mag. Akin erzählt wie auch Herrndorf aus der Perspektive Maiks und entwirft eine tolldreiste Hommage an die Jugend.

Das Geniale an Herrndorfs Vorlage war die märchenhafte Grundierung, die die Wirklichkeit überwölbt. Und Akin nimmt diesen Tonfall auf. Glücklicherweise hütet er sich vor billigen Gags, wenn er seine beiden Helden auf radelnde Adelige, quizgestählte Hinterwäldler beim Puddingessen und eine verführerische Müllkippen-Elfe namens Isa (Nicole Mercedes Müller) treffen lässt. Nicht alles in „Tschick“ ist restlos erklärbar, aber das Verwunschene macht ja gerade den Reiz dieses ungewöhnlichen Roadmovies aus. Was vor und was nach diesem Sommer passiert, ist nicht so wichtig.

Man würde sich wünschen, dass dem filmenden Dienstleister Akin noch ein bisschen mehr Freiheit gegeben worden wäre, um den Zauber wachsen zu lassen. Er soll in gerade einmal eineinhalb Kinostunden eine ganze Odyssee erzählen. Manche Begegnung kann Akin nur pflichtschuldig antippen. Seine Zugewandtheit zu den beiden Teenagern bleibt aber in jedem Moment spürbar.

Der Regisseur hat unbekannte Hauptdarsteller gewählt, die tatsächlich so jung sind, wie die Protagonisten beschrieben werden. Diesen beiden Streunern nimmt man die geballte Ladung Naivität ab, die notwendig ist, um durch Maisfelder und über Autobahnen zu brettern. Dass nicht jede schauspielerische Nuance sitzt, muss man in Kauf nehmen.

Am Ende ist „Tschick“ nach Akin genauso die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft wie auch eine vom Erwachsenwerden. Maik wird sich künftig weder von seinem tobenden Vater noch von der Klassenschönen beeindrucken lassen. Für ihn war es ein großer Sommer und für uns ist dies ein unterhaltsamer Film.

Maler, Schriftsteller: Wolfgang Herrndorf

Bevor Wolfgang Herrndorf Schriftsteller wurde, war er Zeichner und Illustrator. Der 1965 in Hamburg geborene Künstler hatte an der Nürnberger Akademie der Bildenden Künste Malerei studiert. Die Techniken der von ihm verehrten holländischen Maler des Goldenen Zeitalters wurden dort allerdings nicht gelehrt, so brachte er sie sich selbst bei. Herrndorfs Arbeiten erschienen beispielsweise im Satiremagazin „Titanic“, was sie auszeichnet war die Melancholie unter ihrem Witz.

Bekannt wurde 1998 sein Kohl-Kalender, in dem er den Kanzler im Stil von Caspar David Friedrich, Lucas Cranach Georg Baselitz und anderen porträtiert hatte. Herrndorfs Debütroman „In Plüschgewittern“ erschien dann 2002 und wurde der Popliteratur zugerechnet. Für seine Erzählung „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“ erhielt er 2004 den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Das Nachfolgewerk „Tschick“ machte ihn 2010 zu einem gefeierten Literaten.

Es war das Jahr, in dem ein bösartiger Gehirntumor bei Herrndorf diagnostiziert worden war. „Tschick“ zu vollenden, einen Jugendroman, an dem er bereits im Jahr 2004 gearbeitet hatte, erschien Herrndorff in der ihm verbleibenden Zeit am sinnvollsten. Auf „Tschick“ folgte „Sand“ (2011), ein Mix aus Spionageroman und Thriller, zugleich Parodie auf die Genres, für den er den Leipziger Buchpreis erhielt.

Seit seiner Erkrankung schrieb Herrndorf auch ein digitales Tagebuch („Arbeit und Struktur“), in dem er als genauer Beobachter schonungslos über sein Leben mit der Tumordiagnose und der Krankheit berichtete. Im August 2013 machte der Schriftsteller seinem Leid ein Ende und erschoss sich am Ufer des Hohenzollernkanals – es ist der letzte Eintrag in seinem Blog. Posthum erschien von ihm zudem unter anderem der unvollendete Roman „Bilder deiner großen Liebe“, der aus der Perspektive des aus der Psychiatrie geflüchteten Mädchens Isa über den gemeinsamen Sommer mit Tschick und Maik erzählt. Gut möglich also, dass Regisseur Fatih Akin bald auch seinen ersten Fortsetzungsfilm dreht. sto/big

Neuer Anschluss unter alter Nummer

Komödie à la carte: Karoline Herfurth findet in ihrem Regiedebüt „SMS für dich“ durch ungewöhnliche Trauerarbeit eine neue Liebe

Unterwegs zur Glücksfindung: Die langzeittrauernde Clara (Karoline Herfurth) und der
amourösen Neuerungen aufgeschlossene Mark (Friedrich Mücke).

Quelle: Warner Bros

Von Martin Schwickert

Beste Frauenpower erobert in diesem Jahr das deutsche Kino. Mit Maren Ades Cannes-Erfolg und Oscaranwärter „Toni Erdmann“, Maria Schraders fulminantem Stefan-Zweig-Film „Vor der Morgenröte“ und Anne Zohra Berracheds Berlinale-Beitrag „24 Wochen“ waren es in diesem Jahr die Regisseurinnen, die im deutschen Arthaus-Kino den Ton angaben und auch international auf sich aufmerksam machten. Nun versucht die Schauspielerin Karoline Herfurth mit ihrem Regiedebüt „SMS für dich“ in einem ganz anderen Kinosegment Fuß zu fassen.

Til Schweiger hat es mit „Keinohrhasen“ und „Kokowääh“ vorgemacht und den erarbeiteten Markenproduktstatus genutzt, um mit eigenen Mainstream-Produktionen das deutsche Millionenpublikum ins Kino zu locken. Matthias Schweighöfer übernahm mit einer Hand voll Komödien von „What a Man“ bis zu „Der Nanny“ das Erfolgskonzept ohne wesentliche Abänderungen. Was die Jungs können, kann ich schon lange, mag sich Karoline Herfurth, seit ihrer Frau Schnabelstedt in den „Fack ju Göhte“-Filmen im Starstatus, gedacht haben, als sie von den deutschen Warner-Studios, die auch die Filme der beiden „Schweigis“ produziert haben, die Regie zu „SMS für dich“ angeboten bekam.

Das Drehbuch basiert auf dem Bestseller von Sofie Cramer, die hier den Verlust ihres Lebensgefährten aufarbeitete und ihre Heldin zurück ins (Liebes-)Leben führte. Herfurth spielt selbst die Hauptrolle der Clara, die die Liebe ihres Lebens durch einen Autounfall verliert und auch nach zwei Jahren auf dem Land darüber nicht hinweggekommen ist. Wenn es ganz dicke kommt, schickt sie eine sehnsuchtsvolle SMS an die alte Nummer des Freundes – so sieht Trauerarbeit im digitalen Zeitalter aus. Mittlerweile ist der Anschluss jedoch neu vergeben und so landen die herzzerreißenden, lebenssinnsuchenden Kurznachrichten auf dem Display des Sportjournalisten Mark (Friedrich Mücke). Es dauert nicht lange, da haben die romantischen Verse die eher pragmatisch geprägte Beziehung zu Freundin Fiona (Friederike Kempter) unterminiert und Mark setzt alles daran, die SMS-Stalkerin ausfindig zu machen.

Mit bewährter Hü-und-hott-Dramaturgie ruckelt die romantische Handlung der finalen Glücksfindung entgegen und verdrängt den Herzschmerz mit küchenpsychologischen Ratgeberweisheiten. Für die Auflockerung im amourösen Zweikampf sorgen Nora Tschirner als Claras beste Freundin, die immer einen kecken Spruch aus dem Ärmel schüttelt, und Frederick Lau in der Beste-Kumpel-Rolle, der für den Testosteron-Input im gefühligen Gewese zuständig ist. Das alles bleibt emotional und narrativ weitgehend überraschungsfrei, visuell und musikalisch vollkommen konventionell, funktioniert aber aufgrund der schauspielerischen Chemie im Figurenquartett überraschend gut. Mit den romantischen Routineproduktionen aus Hollywood kann es „SMS für dich“ locker aufnehmen.

Eine besondere Erwähnung verdient auf jeden Fall Katja Riemann, die hier eine deutsche Schlagersängerin spielt, die gar nicht so entfernt an Helene Fischer erinnert und die Grenzen zwischen Plattitüden und Lebensweisheit gekonnt verschwimmen lässt. Riemann ist als surreale Popkulturgestalt einfach urkomisch. Gäbe es einen deutschen Filmpreis für die beste Rampensau – sie hätte ihn sich verdient.

Krankheit der 1000 Gesichter

Einfühlsame MS-Doku: „Multiple Schicksale“

Von Margret Köhler

„Aus jedem Tag das Beste machen“ will eine an Multiple Sklerose (MS) erkrankte Frau und versucht trotz Einschränkungen mit ihrer Familie ein Stück Normalität zu bewahren. Sie gehört zu den sieben Menschen unterschiedlichen Alters, die in Jann Kesslers Dokumentarfilm darüber erzählen, wie sie mit dem Schicksalsschlag umgehen.

Herausgekommen sind sehr persönliche Porträts. MS, die Krankheit der 1000 Gesichter, wie sie genannt wird, kann jeden treffen, die 21-jährige Schülerin, deren Perspektiven sich von einem Tag auf den anderen veränderten, die nicht mehr plant und sich fragt, ob sie jemals lieben kann, oder den Mittvierziger, dem der Glaube Kraft gibt.

Ausgangspunkt für den Schweizer war seine ans Bett gefesselte Mutter im Pflegeheim, zu der er jahrelang keinen Kontakt pflegte. Aus dem Projekt für das Abitur entstand mit fachlicher Unterstützung des Dokumentarfilmers Martin Witz eine sehr bewegende Betrachtung von Verzweiflung und kleinen Glücksmomenten. Erschütternd die Begegnung mit Rainer, einem Mann, der nicht aufgeben will und den Behinderungen trotzt, dann doch seinem nicht mehr erträglichen Leben mit einem Todescocktail im Beisein der Familie ein Ende setzt. Da bleibt die Kamera bis zum letzten Atemzug sensibel auf Abstand, spürt die Trauer auf und lässt das Leid des Abschieds ahnen.

Vier Jungs für die ganze Welt

Ron Howards Beatles-Doku „Eight Days A Week“

Britische Invasion: Die Liverpooler Beatles in Washington.

Quelle: Studiocanal

Von Matthias Halbig

Das Konzertalbum „The Beatles Live at The Hollywood Bowl“, das 1977 erschien. gab einen trefflichen Eindruck von der musikalischen Explosion, die sich 1964 mit den Beatles weltweit ereignet hatte. Der fade gewordene US-Rock-’n’-Roll hatte via England einen Neustart erlebt. Auf dem Album traten Fanhysterie und Bandwitz zutage. John Lennon kündigte 1964 „She Loves You“ aus dem Vorjahr an als „Oldie, an den sich einige der älteren Leute hier erinnern werden“.

Jetzt erscheint das Album mit neuem Tttel „Eight Days a Week“, mit einem weniger schönen Cover als damals, dafür mit vier Songs mehr. Und US-Regisseur Ron Howard („Apollo 13“) fasziniert mit der zugehörigen Doku „The Beatles: Eight Days a Week – The Touring Years“. In Bildern, die funkelnagelneu wirken, lässt er die Pilzkopfjahre der Band aufleben, verdeutlicht das Charisma, das sich aus der Uniformiertheit in Frisur und Garderobe, der Kumpelhaftigkeit, dem Humor und nicht zuletzt dem Sound und den Songs des Quartetts ergab. Hinterher hat man Sehnsucht auf noch einen Neustart des müden Rock ’n’ Roll.

Größe misst man nicht in Zentimetern

„Auf Augenhöhe“ mit dem Vater – starker Kinderfilm

 

Von Jörg Brandes

Geldgeber für Kinderfilme zu finden, die nicht auf einer bekannten Vorlage beruhen, ist schwierig. Da ist es zu begrüßen, dass 2012 ein Fördersystem etabliert wurde, das in diesem Punkt etwas Abhilfe schafft. Die Initiative „Der besondere Kinderfilm“ kümmert sich nur um originäre Stoffe. Nach „Winnetous Sohn“ und „Ente gut!“ kommt in diesem Zusammenhang mit „Auf Augenhöhe“ nun das dritte sehenswerte Werk ins Kino.

Fünf Jahre nach dem Tod seiner alleinerziehenden Mutter findet Heimkind Michi im Nachlass einen nie abgeschickten Brief an einen Tom Lambrecht. Schnell ist ihm klar: Das kann nur sein Vater sein! Und den malt er sich in den kräftigsten Farben aus. Umso größer der Schock, als der Neunjährige realisieren muss, dass Tom noch etwas kleiner ist als er selbst. Nach einem Besuch Toms im Heim, der für beide zu einer zutiefst demütigenden Angelegenheit wird, reißt der Junge aus – und landet notgedrungen bei seinem Vater...

Das Regie- und Autorengespann Evi Goldbrunner/Joachim Dollhopf beschönigt nichts. Die Vorbehalte, die Michi gegenüber dem kleinwüchsigen Tom hat, sind enorm. Entsprechend schwer fällt es ihm, ihn als Vater zu akzeptieren. So gestaltet sich der langsame Annäherungsprozess zwischen den beiden denn auch recht realitätsnah, wozu die hervorragenden Hauptdarsteller – Luis Vorbach als Michi und der Kanadier Jordan Prentice als Tom – ihren Teil beitragen.

Zudem fordert der Film zwar klar zu Toleranz und Offenheit gegenüber Menschen auf, die „anders“ sind. Aber die pädagogische Botschaft drängt sich nie in den Vordergrund. Insofern bewegen sich hier nicht nur die beiden Hauptfiguren buchstäblich auf Augenhöhe, sondern im übertragenen Sinne auch die Regisseure mit ihrem jungen Zielpublikum.

Fürchterlich schlechte Witze

Filmtitel als leeres Versprechen: „Entertainment“

Von Ernst Corinth

Es gibt wohl kaum etwas Traurigeres als einen Komiker, über dessen Witze keiner mehr lachen mag. Solch ein Typ ist der Stand-up-Comedian Neil Hamburger (Gregg Turkington), der in Rick Alversons Tragikomödie „Entertainment“ auf einer Tournee durch die kalifornische Provinz ist. Seine Auftrittsorte sind heruntergekommene Bars und Kneipen, in denen er vor wenig Publikum fürchterlich schlechte Witze erzählt. Und reagieren die Zuschauer nicht, pöbelt er die Leute an und beschimpft sie.

Viel passiert in dem recht langatmig erzählten Film auch nicht, außer dass es Hamburger im Verlauf physisch und psychisch immer schlechter geht, Wirklichkeit und Wahnvorstellungen sich bei ihm zunehmend vermischen. Zu ertragen ist dieser Schlechte-Laune-Film allein dank der grandiosen Leistung seines Hauptdarstellers, der sich als gereizter Loser am Rande des Nervenzusammenbruchs gekonnt präsentiert.

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