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„Disco Love Machine“ sorgt im Göttinger Apex für tanzbare Rhythmen

Indie als Herzenssache „Disco Love Machine“ sorgt im Göttinger Apex für tanzbare Rhythmen

„Independent“ ist nicht nur die Musik der Berliner Band „Disco Love Machine“. Komplett alleine oder in Zusammenarbeit mit befreundeten Künstlern hat die Gruppe ihre Poster und Videos  produziert. Am Donnerstagabend war die Band im Apex zu Gast und heizte ihrem zahlenmäßig kleinen, aber tanzfreudigen Publikum ein. Die von der Band mitgebrachten Laserpointer sorgten für die nötige Disco-Atmosphäre.

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Heizte dem tanzfreudigen Publikum im Apex kräftig ein: Die Berliner Band „Disco Love Maschine“.

Quelle: Heller

Göttingen. Die Vorband „You can call me Jack“ leitete mit kraftvoller Rock-Musik in den Abend ein. Etwas angestrengt wirkt die röhrige Stimme des Sängers, die jedoch zu dem Musikstil der Band passt. In ihrem letzten Stück setzt die Band einen Synthesizer ein – die Überleitung zum Auftritt „Disco Love Machine“ ist somit geschaffen. 

„About Love“ heißt die Tour, auf der „Disco Love Machine“ sich gerade befindet. So handeln auch die Lieder der Gruppe von den unterschiedlichen Facetten der Liebe.  Beziehungsprobleme oder -ängste werden ebenso thematisiert, wie eine „Love Machine“: Ein Anruf genügt, um Liebe zu erhalten.

Einige der Lieder der Berliner sind intim und melancholisch. Die Klänge sind leise, die Rhythmen langsam. „What should I do if I’m not back till you are awake“,  heißt es in einem dieser Text. Dann ist – eher untypisch für Indie – der Text deutlich zu verstehen. In diesen Momenten zeigt Sänger David Friedrich seine große Stimmvarianz.

Der Wechsel von tief zu hoch scheint ihm keinerlei Mühe zu bereiten. So singt er kehlig: „You should know where this is going“, und antwortet sich selber mit hoher Stimme: „From time to time things change“. Dann lässt Max Weise die E-Gitarre zirpen, Marcel Heise lässt das Schlagzeug härter und schneller wummern. Der Gesang verschwindet hinter den Instrumenten und eingespielten Synthesizer-Klängen.

Bei alledem wirkt der Sänger authentisch. Er macht Witze und überspielt Patzer sympathisch. „Den Preis für unseren Merchandise dürft ihr heute übrigens selber bestimmen“, kündigt er an. Dem Publikum wird jedoch schnell bewusst gemacht, dass das nicht zu wenig sein sollte: „Everything you want is gold“, heißt das Lied, das die Band anstimmt.

Von Theresa Hellwig

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