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Drei Göttinger und ein bekannter Philosoph

Göttinger Literaturherbst Drei Göttinger und ein bekannter Philosoph

Drei Autoren mit starkem regionalen Bezug gehören zu den 37 Gästen des 19. Göttinger Literaturherbstes vom 8. bis zum 17. Oktober. John von Düffel ist in Göttingen geboren. Heute lebt er in Potsdam und ist Dramaturg am Deutschen Theater Berlin.

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Ein Philosoph, der große Denker porträtiert hat: Peter Sloterdijk.

Quelle: EF

Er schreibt Theaterstücke und Belletristik. Am Sonntag, 10. Oktober, liest er um 17 Uhr im Deutschen Theater (DT) Göttingen aus seinem jüngsten Werk, der Novelle „Hotel Angst“.

Benjamin von Stuckrad-Barre ist in Göttingen aufgewachsen. Er zählt zu den Begründern der Pop-Literatur. Er beschließt mit seinem Auftritt am Sonntag, 17. Oktober, um 21 Uhr im DT den Literaturherbst. Stuckrad-Barre wird dabei sein aktuelles Buch präsentieren: „Auch Deutsche unter den Opfern“. Zwei Jahre lang war er unterwegs, begleitete Guido Westerwelle beim Wahlkampf, fuhr mit Angela Merkel im ICE, ging mit Till Schweiger ins Kino und verfasste seine Beobachtungen als Fortsetzung seines Buches „Deutsches Theater“.

Borwin Bandelow ist in Göttingen geboren. Der Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Göttingen hat sich als Angstexperte einen Namen gemacht und auch populärwissenschaftliche Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. In seinem aktuellen Werk „Wenn die Seele leidet“ gibt er einen Überblick über die häufigsten seelischen Erkrankungen. In der Wissenschaftsreihe des Literaturherbstes stellt er es am Montag, 11. Oktober, um 19 Uhr in der Paulinerkirche vor.

Zu den bekanntesten Gästen zählt der Philosoph Peter Sloterdijk. Der Rektor der staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe leitet die TV-Sendung „Philosophisches Quartett“. Am Sonnabend, 16. Oktober, spricht er um 19 Uhr in der Uniaula am Wilhelmsplatz mit Holmer Steinfath von der Akademie der Wissenschaften über sein Buch „Philosophische Temperamente“, in dem er 20 große Denker der Weltgeschichte porträtiert hat.

Mit einem weiteren Glanzlicht wird der Literaturherbst eröffnet. Über die Rolle des internationalen Datenaustausches bei der Erforschung und Bekämpfung von Krankheitserregern spricht Ilaria Capua am Freitag, 8. Oktober, um 19 Uhr in der Paulinerkirche. Capua ist Leiterin des EU-Referenzlabors zur Erforschung der Vogelgrippe, angesiedelt in Padua/Italien.

Auf die Internationalität des literarischen Programms verweist Christoph Reisner, Begründer und Chef des Literaturherbstes. So liest der in Paris lebende Autor Frédéric Beigbeder am 9. Oktober um 21 Uhr im Alten Rathaus. Am 11. Oktober um 19 Uhr ist dort der Schweizer Hansjörg Schertenleib zu Gast. Ins DT kommt der argentinische Schriftsteller Alan Pauls am 10. Oktober um 11.15 Uhr.

Der Vorverkauf für den Literaturherbst startet am Sonnabend, 14. August. Tickets gibt es unter anderem unter Telefon 05     51    /    499     80     31 und an der DT-Kasse, Theaterplatz 11.

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