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Ein Abend ohne Regeln im Exil

Indie-Rocker „The Esprits“ auf Albumtour Ein Abend ohne Regeln im Exil

Sie tragen grüne Hosenträger, Bandanas, weit offene Hemden und wollen rebellieren: The Esprits rockten am Freitag kurz vor Ende ihrer ersten Albumtour im Göttinger Live-Club Exil und heizten dem Publikum ein.

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 Die aus „einem Kaff bei Braunschweig“ stammenden Musiker sind auf ihrer ersten Deutschlandtour.

Quelle: Heller

Göttingen. Kräftige Gitarrenriffs, abwechslungsreiche Songs und eine starke Ausstrahlung brachten das Publikum zum Beben. Die aus „einem Kaff bei Braunschweig“ stammenden Musiker sind auf ihrer ersten Deutschlandtour. Auf ihrem Album „Stay a Rebel“ sind Songzeilen wie „I don't care“ oder „ready to go“ oft zu hören. Es geht um Rebellion und Aufbruch. „Wir wollen die Menschen dazu anregen, ihre jugendliche Denkart beizubehalten und nicht zu engstirnig zu werden“, erklärt Frontsänger Roman Ritter.

Tanzbare Beats und rhythmisches Klatschen dominierten den Abend. Sogar eine kleine „Wall of Death“ machte das Publikum mit und lief wild tanzend aufeinander zu. „An diesem Abend gelten keine Regeln“, wiederholte Ritter das Motto der Band. Die grünen Hosenträger seien aus der Idee heraus entstanden, als Einheit auf der Bühne zu stehen. „Dass war noch bevor Kraftklub sich auch für das Outfit mit roten Hosenträgern entschieden hatte. Auf einem Festival erkennt man so etwas gut wieder“, erzählt Schlagzeuger André Löper. 

 Insgesamt erinnert „The Esprits“  musikalisch an die Anfänge von „Mando Diao“ oder „Kings of Leon“. „Inspiriert sind wir von keiner Band direkt. Wir hören alle verschiedene Musikrichtungen und das geht von Hip-Hop bis Rock“ , so Ritter. Beim Publikum scheint die Mischung aus Musik  und Bühnenshow gut anzukommen. 

„Mir gefällt ihre Performance und ich sehe großes Potenzial bei der Band. Die leben ihre Musik“ , erzählen Zuhörer Jakob Schneider und Tobias Westphal von ihrem Eindruck. 

Von Vincent Lubbe 

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