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Eröffnung der 10. Göttinger Märchenwoche

Rabenschwarzes Finale Eröffnung der 10. Göttinger Märchenwoche

Um Sterne und Taler geht es bei den 10. Göttinger Märchenwochen, die am Mittwoch im Alten Rathaus eröffnet worden sind. Anlass ist das 200-jährige Jubiläum des Erscheinens des zweiten Bandes der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm.

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Quelle: EF

Göttingen. Grimms Märchen standen auch im Mittelpunkt der Eröffnung. Jugendliche Schülerinnen der Ballettschule „Art la danse“ präsentierten sehr anmutig einen Ausschnitt aus der Choreographie „Sterntaler Ballett“, die Judith Kara eigens für die Märchenwochen entworfen hat. Viel Heiterkeit ernteten die „Stillen Hunde“ – Thomas Dehler und Christoph Huber – für ihren Vortrag besonders schräger Märchen der Brüder Grimm, unter anderem „Von dem Tode des Hühnchens“: eine Geschichte mit einem rabenschwarzen Finale, die in ihrer konsequenten Dramaturgie einzigartig ist („und da war alles tot“). Bernd Nawothnig und Martin Tschoepe setzten dazu feine Jazz-Akzente.

Das Sterntaler-Ballett (Sonnabend und Sonntag, 19./20. September um 16.30 Uhr in der Fechthalle, Geiststraße 6) und die szenischen Märchenlesungen mit den „Stillen Hunden“ und Jazz (Mittwoch, 23. September, um 20 Uhr im Apex, Burgstraße 46) gehören zum Programm der 10. Märchenwochen, die bis zum 4. Oktober gefeiert werden. Geboten wird unter anderem Erzähltheater, ein Märchenrätsel mit GPS-Schatzsuche, ein Kinderkonzert mit Herrn Müller und seiner Band, eine Märchenlesung mit Bernd Kaftan und Andreas Düker im Apex und eine Lesung mit Katharina Thalbach in der Kirche in Waake.

Dazu läuft bereits eine Ausstellung im Apex mit „Fundstücken aus der Asservatenkammer der Grimms“ (bis 26. September). Die Ausstellung „Kitsch und Kunst mit Märchen“ wird am Sonntag, 4. Oktober, um 11 Uhr in der Galerie am Thie in Bovenden eröffnet und ist bis zum 18. Oktober zu sehen. el

Das Programmheft der 10. Göttinger Märchenwochen im Internet: maerchenlandgoe.de/maerchenland/projekte.html.

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