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Erstklassiger Jazz ohne Pause

Gastspiel von Jan Garbarek Erstklassiger Jazz ohne Pause

Stehende Ovationen und sehr bestimmte „Zugabe“-Rufe hat am Donnerstagabend die Jan Garbarek Group nach ihrem Konzert in der sehr gut besetzten Stadthalle geerntet. Davor gab es ein fulminantes Hörerlebnis, gute zwei Stunden erstklassigen Jazz ohne Pause.

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Unverwechselbar wie immer: Jan Garbareks Saxophon-Klang ist - in welcher musikalischen Konstellation auch immer - einzigartig und berührend wie kaum ein anderer.

Quelle: Hartwig

Göttingen. Unverwechselbar wie immer: Jan Garbareks Saxophon-Klang ist - in welcher musikalischen Konstellation auch immer - einzigartig und berührend wie kaum ein anderer. In der aktuellen Formation der Jan Garbarek Group gesellen sich der Keyboarder und Pianist Rainer Brüninghaus, der Bassist Yuri Daniel sowie Schlagzeuger und Perkussionist Trilok Gurtu zum Saxophonisten. Zusammen haben sie an diesem Abend energiegeladenen Jazz mit eingängigen Melodieläufen, gerne auch mal ungewöhnlichen, vielfältigen Rhythmen und ausgedehnten Soli aller Beteiligten, zum Besten gegeben.

Bei allem heiteren Ernst der Musik durfte es zwischendurch immer mal wieder auch kleine musikalische Späßchen und Zwiegespräche zwischen den Bandmitgliedern geben. Für weitere Abwechslung sorgten Scat-Gesang-Einlagen von Trilok Gurtu und sein schier unerschöpfliches Reservoir an klangerzeugenden Gegenständen.

Auch wenn er der große Name und der Kopf der Gruppe ist: Jan Garbarek hielt sich an diesem Abend deutlich zurück, blieb Teil der Band – fast ein wenig zu sehr, könnte man meinen. Denn seine eleganten Melodielinien sind es, die den Stücken Struktur und Zusammenhalt bringen, wenn allzu emsige Solisten virtuos, ab und an jedoch eine Idee zu lang ihr Spiel zelebrieren.

Emotionen wecken, mitreißen und unterhalten können die Mitglieder der Jan Garbarek Group hervorragend. Wie sehr, das hat das Göttinger Publikum am Konzertende ganz eindeutig zu verstehen gegeben.

Von Isabel Trzeciok

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