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„Es hat sich klanglich unglaublich gemacht“

Göttinger Symphonie Orchester „Es hat sich klanglich unglaublich gemacht“

Das Göttinger Symphonie Orchester (GSO) hat am Montag das Programm der Saison 2009/2010 vorgestellt: acht Konzerte in der Großen Reihe, sechs in der Kleinen, dazu je drei Promenaden- und Familienkonzerte, fünf Kammermusikabende im Alten Rathaus sowie Sonderkonzerte. In der Spielzeit 2008/09 hat das Orchester 119 Konzerte gegeben, davon 64 in Göttingen und 50 im übrigen Niedersachsen. Michael Schäfer gibt einen Überblick über das Programm.

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Göttingens Exportartikel daheim: das Göttinger Symphonie Orchester in der Stadthalle.

Quelle: Heller

Bevor er die neue Saison vorstellt, wirft Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller einen Blick zurück auf die Spielzeit 2008/2009, die in wenighen Wochen zu Ende geht. Dabei kommt er ins Schwärmen: „Das Orchester hat sich unglaublich gesteigert“, lobt er die Musiker, „es hat sich klanglich unglaublich gemacht. Das ist für einen Dirigenten ein wunderbares Gefühl.“

Der Dirigent verweist auf die enorm hohe Arbeitsleistung seines Orchesters mit mehr als 100 Eigenveranstaltungen. Er hebt die gesteigerten Aktivitäten im Bereich der Jugendarbeit hervor: In Cuxhaven habe das GSO vor 900 Gymnasiasten gespielt, die in den vergangenen 50 Jahren kein einziges Schülerkonzert zu hören bekommen hätten.

Quadflieg erzählt Shakespeare

Hochkarätige Solisten, so Mueller, sind für die kommende Saison verpflichtet worden. Unter ihnen hebt er die Sopranistin Cécile van de Sant hervor: Die Zusammenarbeit mit ihr habe mit einem Konzert bei den Händel-Festspielen begonnen. Die Geigerin Viviane Hagner, zu Gast am 4. September im Eröffnungskonzert der Kleinen Reihe, habe gerade Auftritte mit dem Boston Symphony Orchestra und den New Yorker Philharmonikern hinter sich. Mueller freut sich besonders auf die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Christian Quadflieg, der am 25. September im ersten Konzert der Großen Reihe zur „Sommernachtstraum“-Musik von Mendelssohn eine eigene Fassung der Shakespearschen Komödie vortragen wird. 

Rachel Barton Fine, Solistin im Schumann-Violinkonzert (im Konzert zum 200. Geburtstag Schumanns auf dem Programm), war bereits mit dem Joachim-Violinkonzert in Göttingen zu hören. Mueller lobt: Sie sei eine der vielseitigsten Geigerinnen. Neben dem klassisch-romantischen Repertoire spiele sie Barockmusik, dazu die irische Fiddle – und sei überdies in einer Metallica-Band aktiv.

Zwei Uraufführungen

Unter den weiteren Projekten für 2009/2010 hebt Mueller die konzertante Aufführung von Mozarts Singspiel „Zaïde“ hervor. Dieser Abend am 16. April 2010 ist der Abschluss des Konzertzyklus im Deutschen Theater – diesmal der Wiener Klassik gewidmet. 

Zu den Neuheiten der kommenden Saison gehören zwei Uraufführungen. Als Auftragswerk für das GSO hat Jörn Arnecke das Stück „Lichtbogen“ komponiert, das am 19. Februar herauskommt. Außerdem schreibt Rudolf Kelterborn Stücke für acht Violoncelli: in der Rathausserenade am 7. Juni 2010 erstmals zu hören.

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Göttinger Symphonie Orchester

Das Göttinger Symphonie Orchester (GSO) hat das Programm der Saison 2009/2010 vorgestellt: acht Konzerte in der Großen Reihe, sechs in der Kleinen, dazu je drei Promenaden- und Familienkonzerte, fünf Kammermusikabende im Alten Rathaus sowie Sonderkonzerte. Hier finden Sie das Programm im Überblick.

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