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Experimentelle Zwischenspiele

„Der Campus rockt“ Experimentelle Zwischenspiele

Das Festival „Der Campus rockt“ machte am Freitag  seinem Namen alle Ehre. Satte sechs Stunden belebte unterschiedlichste Rockmusik den Uni-Campus. Dem Göttinger Studentenwerk gelang mit dieser Erstauflage ein  Beitrag zur lokalen Musikförderung und Festivalszene, der kein Geheimtipp bleiben sollte. 

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Lust an Dramatik und innigem Wohlklang

Traf den Geschmack der Rockröhren: „The Jack“.

Quelle: Peter Heller

Noch zu früher Abendstunde betrat die Göttinger Nachwuchsband „Black & Schwarz“ die Bühne. Ihre Musik ist melodisch, linear. Bespickt mit ausgefeilten Gitarrensolos bleiben sie  ihrer Linie stets treu und blicken nur selten in Richtung experimentelle Zwischenspiele, wie die der folgenden Band. Mit „Midas Inc“ änderte sich nicht nur die Klanglandschaft, sondern auch die Fangemeinde. Die einen kommen, die anderen gehen, doch was den Campus erfüllt, ist der ausgefeilte Indierock der sechsköpfigen Göttinger Formation. Die Songs verbinden klangvolle Themen mit trickreichen Schlagzeugrhythmen.

Mit Einbruch der Dämmerung und einem weiteren Bühnenwechsel durfte der Rockklassiker „Highway to Hell“ natürlich nicht fehlen. Die AC DC Coverband  „The Jack“ spielte technisch einwandfrei und traf zusehends den Geschmack eingesessener Rockröhren. 

Die nächste Runde brachte Gäste aus Braunschweig: „Bonerwax“ schuf mit ihrer Musik und der einbrechenden Dunkelheit eine wahre Festivalatmosphäre. Fans, Freunde und Musiker kommen und gehen, hören und unterhalten sich. Dazu passten ebenso ihre eigenen Songs im Stil der „Donuts“ wie Coversong von „Rage Against The Machine“. 

„Stahlmann“ ist der Name der Göttinger Band und stählern ihre silbern geschminkten Gesichter. Sie stehen vor kreidebleichen Menschenmarionetten, die sich hin und wieder zu der brutalen Musik bewegen. Der Sound ist hart, eine Mischung aus Metal, synthetischen Klängen und harten Beats, die das Publikum abrocken ließen. Der Campus ist eben nicht nur trist und grau, sondern kann wirklich rocken.  Rhea Maria Richter

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