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Facettenreiches Werk von Robert Lebeck

Fotoreporter Facettenreiches Werk von Robert Lebeck

Im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe sind wieder Fotografien von Robert Lebeck zu sehen. 1962 hatte er dort seine erste Einzelausstellung. In der aktuellen Hamburger Schau geht es bis Mai um Romy Schneider, und wie Fotografen die Schauspielerin sahen.

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Im Berliner Martin-Gropius-Bau geht es um das Gesamtwerk von Robert Lebeck, der am heutigen Sonnabend 80 Jahre alt wird. Er hat mit seinen Aufnahmen Geschichte dokumentiert. Er gilt als bedeutender Fotokünstler. In seiner Überzeugung ist er Fotoreporter geblieben, weil nach Lebecks Maß ein Foto gut ist, „wenn es auf einer Doppelseite gedruckt wird“. Das ist die Messlatte des Illustrierten-Mannes.

Während der großen Zeit der Illustrierten hat Lebeck bei verschiedenen Titeln gearbeitet, die längste Zeit, 30 Jahre, beim „Stern“. Dort hatte er die Bildstrecken, um die ihn Kollegen beneideten und die die Leser in den Bann zogen. Seine Fotografien bilden nicht ab, sondern erzählen: von Frohsinn und Leid im Alltag, von Macht und Imponiergehabe der Regierenden, von Allüren und Ansichten der Künstler – vom Leben in der Welt, nicht nur in Schwarzweiß.
Auf Barytpapier
Die Faszination seines Werks kommt am besten rüber auf Doppelseiten von Zeitschriften oder großformatigen Barytpapier-Abzügen. Dem Göttinger Steidl-Verlag, bekannt für die hohe Qualität seiner Fotobände, hat Lebeck seine Fotografien und Bücher anvertraut. Darunter ist auch „Fotoreporter“, das neu zur Ausstellung in Berlin (bis 23. März) erschienen ist. Ein Fotobuch der Weltgeschichte von 1953 bis 1992, das bekannte und unbekannte Menschen vereint. Manche Aufnahme hat es auf eine Doppelseite geschafft, verdient hätten es viele mehr der 286.

Robert Lebeck: „Fotoreporter“. Steidl-Verlag Göttingen, 240 Seiten mit 286 Abbildungen, 12 Euro.

Angela Brünjes

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