Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Familie Flöz begeistert mit „Hotel Paradiso“

Deutsches Theater Familie Flöz begeistert mit „Hotel Paradiso“

Das Hotel Paradiso steht  in den Bergen. Gipfel sieht man durch die Fenster. Vier Sterne glänzen über der Eingangstür des Familienbetriebes. 90 Minuten lang verfolgen die Besucher im Deutschen Theater gebannt dem Treiben in diesem Hotel. Gesprochen wird kein Wort, die Schauspieler treten mit Masken auf.

Voriger Artikel
In ganz vielen Schichten
Nächster Artikel
Razz rocken das ausverkaufte Exil

Viel Liebe unter den Menschen: der Sohn des Hotelbesitzer (links) und der Koch.              

Quelle: Fossi

Göttingen. Der Familienbetrieb ist schon ein bisschen abgewirtschaftet. Den Senior gibt es nur noch als Bild über dem Fahrstuhl. Seine Witwe führt das Haus, doch auch sie ist in die Jahre gekommen. Bruder und Schwester streiten erbittert um die Nachfolge in der Führung des Hotels. Gäste kommen und gehen viel schneller, als es dem Betrieb gut tun würde. Das ist der Raum, den die Akteure mit Leben füllen. Und das gelingt ihnen ganz bemerkenswert, auch ohne Mimik und gesprochenes Wort.

Die Familie Flöz, in Berlin beheimatet, ist ein Zusammenschluss unterschiedlichster Künstler aus zehn Nationen. Ihre Produktionen entstehen im Kollektiv, alle bringen ein, was sie gelernt haben, was sie können. Auf der Bühne dann sprechen die Schauspieler durch ihren Körper. Wenn Augen nicht weinen und Münder nicht lachen können, liegt der Fokus eben auf der Körpersprache. Und diese Form der Kommunikation beherrschen die Flöz-Familienmitglieder perfekt. So perfekt, dass sie in einer Inszenierung auch mehrere Rollen übernehmen können.

Vier Schauspieler bewältigen die Inszenierung „Hotel Paradiso“, mehr als zehn Figuren tauchen auf. Der Koch beispielsweise, der einiges zu sägen hat. Sein Hund kläfft immer wieder gellend durchs Haus. Ein Gast taucht inkognito auf, ein anderer verliebt sich auf den ersten Blick. Ein Liftboy verliert seinen Kopf, ein Outdoorsportler beinahe seine Hand. Und die Polizei sucht einen Räuber.

Turbulent geht es manchmal zu auf der Bühne, aber auch berührend, wunderbar komisch und tieftraurig. Die Akteure beherrschen die komplette Gefühlstastatur und schlagen viele Töne und Nuancen an. Ein praller Theaterabend ohne Worte. Wer hätte vor dem Auftauchen von Familie Flöz gedacht, dass so etwas möglich ist. Das Publikum im DT feierte das Schauspielerquartet am Ende geradezu enthusiastisch.

Der Familienbetrieb ist schon ein bisschen abgewirtschaftet. Den Senior gibt es nur noch als Bild über dem Fahrstuhl. Seine Witwe führt das Haus, doch auch sie ist in die Jahre gekommen. Bruder und Schwester streiten erbittert um die Nachfolge in der Führung des Hotels. Gäste kommen und gehen viel schneller, als es dem Betrieb gut tun würde. Das ist der Raum, den die Akteure mit Leben füllen. Und das gelingt ihnen ganz bemerkenswert, auch ohne Mimik und gesprochenes Wort.

Weitere Vorstellung

Eine weitere Vorstellung von „Hotel Paradiso“ steht am heutigen Mittwochabend um 19.45 Uhr auf dem Programm im Deutschen Theater Göttingen, Theaterplatz 11. Kartentelefon: 0551/496911.

Die Familie Flöz, in Berlin beheimatet, ist ein Zusammenschluss unterschiedlichster Künstler aus zehn Nationen. Ihre Produktionen entstehen im Kollektiv, alle bringen ein, was sie gelernt haben, was sie können. Auf der Bühne dann sprechen die Schauspieler durch ihren Körper. Wenn Augen nicht weinen und Münder nicht lachen können, liegt der Fokus eben auf der Körpersprache. Und diese Form der Kommunikation beherrschen die Flöz-Familienmitglieder perfekt. So perfekt, dass sie in einer Inszenierung auch mehrere Rollen übernehmen können.

Vier Schauspieler bewältigen die Inszenierung „Hotel Paradiso“, mehr als zehn Figuren tauchen auf. Der Koch beispielsweise, der einiges zu sägen hat. Sein Hund kläfft immer wieder gellend durchs Haus. Ein Gast taucht inkognito auf, ein anderer verliebt sich auf den ersten Blick. Ein Liftboy verliert seinen Kopf, ein Outdoorsportler beinahe seine Hand. Und die Polizei sucht einen Räuber.

Turbulent geht es manchmal zu auf der Bühne, aber auch berührend, wunderbar komisch und tieftraurig. Die Akteure beherrschen die komplette Gefühlstastatur und schlagen viele Töne und Nuancen an. Ein praller Theaterabend ohne Worte. Wer hätte vor dem Auftauchen von Familie Flöz gedacht, dass so etwas möglich ist. Das Publikum im DT feierte das Schauspielerquartet am Ende geradezu enthusiastisch.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Milchbar im Nörgelbuff