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Festival „I Think I Spider“ in Göttingen

Mächtiger Groove und Partystimmung Festival „I Think I Spider“ in Göttingen

Das I Think I Spider Festival in der Musa hat mit einem abwechslungsreichen Programm überzeugt. Die Glanzlichter jedoch kamen erst am Ende des Abends.

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Die band The Aqualung beim Festival "I Think I Spider".    

Quelle: Heller

Göttingen. Den Anfang machen The Secret Sits aus Köln. Mit ihrem Ambient Pop stimmen sie die Besucher auf den Abend ein.

Atmosphärische und bisweilen elektronische Klängen dominieren ihren Auftritt. In 40 Minuten präsentieren sie Songs ihres neuen Albums „Growings“. Einzig die teils schneidenden Höhen der Gitarre trüben ihre gute Performance.

Nach längerer Umbauphase und ausgiebigem Soundcheck übernehmen Black As Chalk aus Göttingen die Bühne. Mit groovendem Indie-Rock lockt die Band immer mehr Zuschauer in den Musa-Saal. Sympathisch und etwas selbstironisch sorgt die Band außerdem für den einen oder anderen Lacher im Publikum.

Nachdem Gitarrist und Sänger Julian Schima das Problem offener Schnürsenkel ein für alle Mal gelöst hat, rockt das Trio die zweite Hälfte seines Auftritts. Musikalisch überzeugend.

Nächste Umbaupause, nächste Band. The Aqualung sind mit ihrem Alternative/Post Rock an der Reihe. Kraftvoll und Härter als ihre Vorgänger gehen sie zu Werke. Instrumentale Stücke und ruhigere Passagen sorgen für Abwechslung in ihrem Auftritt.

Eine gut auf die Musik abgestimmte Lichtshow bereichert die Performance des Quartetts. Mit der kraftvollen Stimme des Sängers und abwechslungsreichen Songs liefert sie einen stimmigen Auftritt ab.

Nach der obligatorischen Umbaupause gehen Blackout Problems sofort zur Sache. Mit vollem Einsatz liefern sie eine energiegeladene Show. Bei jedem Song spürt man die Leidenschaft der Band für ihre Sache. Mit Crowdsurfing und viel Körpereinsatz auf der Bühne bringen sie den Saal zum Kochen.

Musikalisch geht es ebenso kraftvoll und energisch zur Sache. Die Band erinnert dabei an eine Mischung aus Linkin Park und Billy Talent. Mit ihrem brandneuen Song „Hold On“ erfüllen die Musiker den Wunsch des Publikums nach einer Zugabe.

Als letzte Band des Abends kommen die Tora Bora Allstars auf die Bühne. Mit mächtigem Groove bringt die Göttinger Reggae/Ska-Band sofort das gesamte Publikum auf ihre Seite. Mit deutschen Texten sorgen sie für Partystimmung. Zuhörer Justus Wolf zeigt sich begeistert von den Bands des Abends.

Sein abschließendes Urteil zum Festival: „Blackout Problems waren wirklich großartig und die Tora Bora Allstars haben mir auch sehr gefallen.“ Insgesamt ein gelungener und stimmiger Abend in der Musa.

Von Finn Lieske

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