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"Fettes Brot" mit neuem Album „Teenager vom Mars“ in Stadthalle Göttingen

„OMG – Oh mein Göttingen“ "Fettes Brot" mit neuem Album „Teenager vom Mars“ in Stadthalle Göttingen

„Schön, dass ihr euch für uns entschieden habt und nicht für den Tatort“, bedankt sich König Boris gleich zu Anfang bei seinem Publikum. Die Hip-Hop-Band Fettes Brot hat am Sonntag in der Stadthalle mit ihrem Tourprogramm „Teenager vom Mars“ gastiert. Fast zwei Stunden lang sangen und tanzten Brote und Fans zu neuen und alten Liedern.

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Die Hip-Hop-Band Fettes Brot hat am Sonntag in der Stadthalle mit ihrem Tourprogramm „Teenager vom Mars“ gastiert.

Quelle: Heller

Göttingen. Die drei Hamburger starten galaktisch mit Schattenspiel und Diskokugeln, die mal an Mars und mal an Taucherglocken erinnern.

Nach dem ersten Lied „Teenager vom Mars“ kommt die Hamburger Band jedoch schnell wieder vom Weltall auf den Boden ihrer musikalischen Tatsachen zurück.  Für ihre Hymne auf ihre norddeutsche Heimat, „Nordisch by Nature“, legen Doktor Renz und König Boris auch ihre Men-in-Black-Sonnenbrillen ab. Bei dem Song „Jein“ brauchen dann selbst die Leute in der Loge keine Aufforderung mehr, von ihren Sitzplätzen aufzustehen und mitzutanzen.

„OMG – Oh mein Göttingen“, ruft König Boris, der eine marinefarbene Fischermütze trägt, der Menge zu. Doch insgesamt interagiert die Band wenig mit dem Publikum. Die Musik dröhnt so laut, dass Zwischenansagen einfach untergehen. Und eigentlich reden die Brote auch gar nicht mit ihren Fans, um ihnen ihre Musik zu erklären oder durch den Abend zu führen. Wenig Konversation, mehr Party.

Die Band "Fettes Brot" stellt ihr Album „Teenager vom Mars“ in der Stadthalle vor. © Heller

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Um halb zehn scheint das Konzert dann zu Ende zu sein. „Zugabe“-Rufe werden laut, doch die Band lässt auf sich warten. Gerade als man denken könnte, die Hip-Hopper seien schon wieder zurück in Hamburg, und die anfänglichen Buhrufe sich in einen Sprechchor gewandelt haben der „Schwule Mädchen“ skandiert, kommt Fettes Brot zurück auf die Bühne. Statt „Schwule Mädchen“ gibt es „Bettina“. Eine halbe Stunde Zugabe, dann wird der Wunsch des Publikums erhört.

Von Jorid Engler

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