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Fiesta mit dem Earl Mobilé Orquestra

„Mosaiq“ Fiesta mit dem Earl Mobilé Orquestra

Ein Mosaik ist ein kunstvolles Muster aus vielen Einzelteilen. Wie auch die verschiedenen Musikstile, die das Göttinger „Earl Mobilé Orquestra“ in ihrer Musik vereint „aus vielen Einzelteilen besteht“, sagt Gitarrist Igor Penner.

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Lebensfroh: P. Buchholtz, B. Schmöcker, F. Meissner, I. Penner und J. Berchthold (von links).

Quelle: Vetter

Göttingen. Das „Earl Mobilé Orquestra“ (Emo), hat sein aktuelles Album „Mosaiq“ jetzt in der Göttinger Musa vorgestellt.

Als aufwärmende Showeinlage hat sich die Band die Akrobaten „NoBytes“ aus Köln, Bremen und Göttingen ins Boot geholt. Die jonglieren mit leuchtenden Bällen, einer trägt eine scharfe blonde Perücke und eine eigenwillige Hose, und es wird mit Tellern auf das Publikum geworfen. Zum Glück sind es nur Pappteller, und das Publikum sieht es gelassen. Es darf gelacht werden, die Manege ist eröffnet.

Riesige Sombreros für die Trompeterin Frida Meissner und den Saxophonisten Berthold Schmöcker fallen als erstes ins Auge. Ein südamerikanischer Einschlag also. Auf jeden Fall ein tanzbarer Rhythmus. Das Publikum „darf ruhig noch einen Schritt näher kommen“, sagt Meissner. Und dann beginnt die Fiesta auch vor der Bühne. Und auf der Bühne. Ein bisschen Hüpfen und Tanzen ist erwünscht und bringt gute Laune. Die Band hat selbst Spaß beim Spielen und steckt das Publikum an.

Ihr Auftritt weckt so einiges an musikalischen Assoziationen. „Uns wurde auch schon einmal gesagt, wir würden Charleston spielen“, sagt Penner.

Ja, es swingt und erinnert an 20er-Jahre-Musik. Die Violine von Joachim „Jojo“ Berthold erklingt und Alex Hensel am Keyboard spielt ein paar schöne Melodien. Die Lieder aus dem aktuellen Album kommen auch ohne Gesang aus. Drums (Markus Wichert) und Bass (Pablo Buchholtz) bleiben eher im Hintergrund und die Bläser stehen mit der Violine im Vordergrund. Nach mehreren Zugaben will das Publikum die Band gar nicht mehr gehen lassen.

Sie würden gerne noch weiterspielen, so Meissner, aber sie könnten nicht mehr. Und sie haben sich auch nicht umsonst angestrengt. Ob nun die Charleston-Elemente oder der Swing: Ihre Musik vermittelte ganz einfach viel Lebensfreude.

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