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Filmland Spanien

37. Europäisches Filmfestival in Göttingen Filmland Spanien

Spanien steht im Fokus des 37. Europäischen Filmfestivals von Freitag, 25. November, bis Sonntag, 4. Dezember in Göttingen. Im Kino Lumière, in der Alten Universitätsbibliothek und im Clubkino des Studentenwerks werden Filme von der Iberischen Halbinsel gezeigt.

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Das spanische Familiendrama „Julieta“ mit Adriana Ugarte läuft im Original mit deutschen Untertiteln.

Quelle: R

Göttingen. Das gegenwärtige spanische Kino wird oftmals auf Regiestar Pedro Almodóvar reduziert, dessen jüngstes Werk „Julieta“ beim Festival zu sehen ist. Doch die spanische Filmszene hat weit mehr zu bieten. Das Filmfest will mit 14 Produktionen aus den vergangenen drei Jahren einen breit gefächerten Einblick in das aktuelle spanische Filmschaffen bieten.

Unter anderem werden die wilde Mediensatire „Mi gran noche / My Big Night“ von Alex de la Iglesia, der Publikumsrenner „Perdiendo el norte / Kurs auf Berlin“ und das vergnügliche Roadmovie „Vivir es fácil con los ojos cerrados / Leben ist einfach mit geschlossenen Augen“ von David Trueba gezeigt. Vier spanische Filmemacher werden als Gäste des Festivals erwartet.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf italienischen Filmen. Unter anderem wird Regisseur Giuseppe Gaudino zur Vorführung seines in Neapel gedrehten Films „Per amor vostro - Aus Liebe zu euch“ nach Göttingen kommen.

In der Reihe „Europäische Premieren“ präsentieren die Organisatoren hochkarätige Previews aus Frankreich, Großbritannien, Belgien, Norwegen und Rumänien. Auch aus Deutschland stehen fünf neue Produktionen auf dem Programm - unter anderem „Lotte“ von Julius Schultheiß, „Women on Fire - Dreiviertel“ von Maike Mia Höhne oder „Die Blumen von gestern“ von dem in Göttingen geborenen Regisseur Chris Kraus.

Im Foyer des Kulturwissenschaftlichen Zentrums ist parallel zum Filmfest die Ausstellung „80 Jahre spanischer Bürgerkrieg - eine Spurensuche“, kuratiert von Jörg Wollenberg, zu sehen. Die Ausstellung wird am Freitag, 25. November, um 15 Uhr eröffnet.

von Maren Iben

filmfest-goettingen.de

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