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Flucht und Kidnapping

Boulevardkomödie „Unter Strom“ Flucht und Kidnapping

Bis zum Anschlag vollgepackt mit schrägen Ideen und Typen ist die überdrehte Entführungskomödie „Unter Strom“, für die der in Ungarn geborene Regisseur Zoltán Paul ein illustres Darstellerensemble gewinnen konnte.

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In Schwierigkeiten: Daniel (Harald Krassnitzer) mit dem Ganovenpaar Cheesie (Robert Stadlober) und Gloria (Anna Fischer).

Kleinganove Frankie Huber (Hanno Koffler) wird zu 15 Jahren Haft verurteilt. Als laute Unschuldsbeteuerungen nichts nützen, türmt Frankie mit Waffengewalt aus dem Gerichtssaal, um auf dem Gang die frisch geschiedenen Ex-Eheleute Anna (Catrin Striebeck) und Daniel Trieb (Harald Krassnitzer) zu kidnappen. Auf der Flucht zum Waldhaus der Triebs bringt Frankie noch den konservativen Wirtschaftsminister van Möllerbreit (eine Kombination aus Möllemann, von Beust und Wowereit) in seine Gewalt, da dieser – wie Frankie ahnt – hinter dem Mordkomplott steckt, für das Frankie büßen soll. Indes hat Kommissar Jochen Kaminski (Ralph Herforth) die Verfolgung aufgenommen, welcher in Wahrheit schwul und mit dem entführten Minister ­heimlich liiert ist. Davon wiederum keine Ahnung hat die auf Kaminski erotisch fixierte Kommissarin Freesmann.
„Unter Strom“ gehört zum Genre des gehobenen Boulevardtheaters mit Figuren, die im permanenten Erregungszustand um die Lösung ihrer Liebespronbleme kämpfen. „Es hat mir immer viel Spaß gemacht, die Zuschauer zum Lachen zu bringen“, sagt Regisseur Zoltán Paul von sich. „Das Tolle bei einer Komödie ist, dass der Liebesbeweis des Publikums postwendend durch die Lacher kommt.“
„Unter Strom“ startet heute im Göttinger Lumière.

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