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Frank-Helge Steuer stellt in der Torhaus-Galerie Göttingen aus

Stahl und Leinwand Frank-Helge Steuer stellt in der Torhaus-Galerie Göttingen aus

Spezialität des Göttinger Künstlers Frank-Helge Steuer sind Figuren, aus schweren Stahlplatten herausgeschnitten. Er fertigt sie im Format, das auf den Schreibtisch passt, aber auch in Überlebensgröße.

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Frank-Helge Steuer (links) im Gespräch mit einem Ausstellungsbesucher.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Das große Format allerdings fehlt in seiner Ausstellung in der Torhaus-Galerie, die jetzt eröffnet wurde.

Wie eingefroren zeigen die Figuren Posen. Viel mehr inhaltliche Festlegung gibt Steuer ihnen nicht mit. In solchen Fällen sprechen Erklärer künstlerischer Vorgehensweisen häufig davon, dass auf diese Weise mehr Raum für Interpretationen des Betrachters bleibt. Für Steuer bedeutet es, dass er seine Produkte individuell anpassen kann an die Vorgaben potenzieller Kunden.

Das mag ein Grund dafür sein, dass hier und da seine Werke im Stadtbild Göttingens als Kunst im öffentlichen Raum auftauchen. Vor dem Neubau des Primatenzentrums wurde unlängst eine Dreiergruppe aufgestellt. Jetzt hofft Steuer darauf, einen weitere lukrativen Auftrag zu ergattern, um eine Plastik auf einer Verkehrsinsel platzieren zu können.

Zu den Plastiken zeigt Steuer auch Malerei in der Torhaus-Galerie. „Ägypten, Impressionen“ beispielsweise, die Eindrücken aus diesem Land zeigen sollen, weil Steuer dekorativ das Klischees ins Bild setzt. Pyramiden und Palmen sind auf der Leinwand zu sehen. Und mit der „Reise nach Jerusalem“ wird Steuer nicht gesellschaftskritisch, wie man bei der aktuellen weltpolitischen Lage vermuten könnte. Das Bild zeigt schlicht drei Figuren, aber nur zwei Stühle. 

Bis Sonntag, 15. November, freitags bis sonntags von 15 bis 17 Uhr in der Torhaus-Galerie, Kasseler Landstraße 1.

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