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Freiburger Band Neo Rodeo spielt im Heimathafen im Pools

Revolution vom Sofa Freiburger Band Neo Rodeo spielt im Heimathafen im Pools

„Den Ansagen der Stage-Sicherheit ist unbedingt Folge zu leisten“. Johannes Winter, Sänger der Band Neo Rodeo, gibt sich ironisch angesichts der überschaubaren Personenanzahl, die sich am Donnerstagabend im noch überschaubareren Heimathafen im Untergeschoss des Göttinger Pools eingefunden hat.

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Spritziger Rock: Neo Rodeo

Quelle: EF

Göttingen. Da bräuchte es noch nicht einmal die rötlich leuchtende Nachttischlampe auf dem Keyboard von Valentin Dehn, um gemütliche Wohnzimmeratmosphäre zu erzeugen.

Neo Rodeo steht für Rock, irgendwo zwischen den Ärzten und Element of Crime:  Textlich jugendlich und erwachsen zugleich, humorvoll, lebensfroh und mit nötiger Nüchternheit für Alltag und Liebe.

Die Songs „Meine Karriere und ich“ und „Disco Boy“ machen Spaß und treffen den Nerv der jungen Generation zwischen Karriere planen und Feiern gehen. Musikalisch kommt die Freiburger Band spritzig und erwachsen daher, mal mit Country, mal mit Blues-Elementen, erzeugt Stimmungen zwischen Party und Spaziergang am Stadtrand.

Winters Stimme ist markant, nett kratzig und wird von Bassist Simon Martin und Gitarrist Mathias Greule mit Backing Vocals wunderbar eingerahmt. „Dieser Rock’n’Roll ist nun mal ein Teil von mir“, singt Winter, und man kauft es ihm ab.

Neben den Songs ihres Albums „Mein junges und sorgloses Herz“ spielt das Quintett auch Stücke ihres gerade entstehenden Albums: „Rosa, Werner und Klaus“ zum Beispiel „passt zur lauschigen Atmosphäre hier“, findet Winter.Tatsächlich stiftet das Lied an zu einer Revolution – vom Sofa aus.

Nach gut einer Stunde schenkt Neo Rodeo dem Publikum zwei Zugaben und eine kleine Plauderei. Der Abend hat allen Beteiligten Laune gemacht und geht viel zu schnell vorbei.

Von Katharina Kilburger

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