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„Und auch das Bier“

Interview mit einem Elch „Und auch das Bier“

Seit 1997 vergibt die Stadt Göttingen den Satirepreis „Göttinger Elch“. 19 Künstler gehören inzwischen zum Elchrudel. In Tageblatt-Interviews sprechen die Preisträger über ihre Erinnerungen, über Zukunft und Elchrahmsuppe. Heute: Christoph Well, einer der drei Brüder, die als die Biermösl Blosn ausgezeichnet wurden. Er antwortete in Reimen.

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Christoph Well als Little Milli.

Quelle: Hösl

Göttingen. Haben Sie noch eine besondere Erinnerung an den Tag, als Ihnen der Elch-Preis verliehen wurde?

Ja, an die Verleihung, ist ja klar,

und dass das Essen sehr gut war,

und auch das Bier, das man bot dar,

war sogar genießbar.

 

An welchem Projekt arbeiten Sie gerade?

Ich nehme gerade einen Endlos-Blues auf,

viele Freunde vom Elchrudel sind mit drauf.

Ansonsten spiel’n wir heiter

mit dem Gerhard (Polt) weiter.

 

Kommen Sie zur Verleihung des Elch-Preises 2017?

Wenn’s mir terminlich nausgeht,

und die Welt sich noch dreht,

bin ich auf alle Fälle

am Elchrudel-Buffet zur Stelle!

 

Was haben Sie mit den 99 Dosen Elchrahmsuppe gemacht? Gibt es noch Restbestände?

Ich habe ja 14 Geschwister,

viel mehr als der Ursli Pfister,

Schwestern und Brüder jeweils sieb’n,

vom Elch ist da nix übrig ‘blieb‘n.

 

Wen würden Sie gerne noch in das Rudel der Elch-Preisträger aufnehmen?

Die schärfsten Kritiker der Elche

wären saugern selber welche!

Ich würd’s mal mit dem Seehofer probier’n,

vielleicht könnte ihn das Elchrudel,

vom Terrier zum Pudel,

re-christianisier’n.

Das Elchrudel

Der „Göttinger Elch“ ist Deutschlands einziger Satire-Preis. Künstler, Kabarettisten, Schriftsteller und Schauspieler erhalten ihn für ihr Lebenswerk. Er ist dotiert mit 3333,33 Euro und einer vollsilbernen Elch-Brosche. Bis 2015 gehörten weiterhin 99 Dosen Elchrahmsuppe dazu. 1997 wurde der Elchpreis erstmals verliehen.

Bisher haben den Göttinger Elch erhalten:

 

1997: Chlodwig Poth (1930-2004)

 

1999: Robert Gernhardt (1937-2006)

 

2000: Gerhard Polt

 

2001: Harry Rowohlt (1945-2015)

 

2002: Marie Marcks (1922-2014)

 

2003: F. W. Bernstein

 

2004: Emil Steinberger

 

2005: Otto Waalkes

 

2006: Hans Traxler

 

2007: Ernst Kahl

 

2008: Biermösl Blosn

 

2009: Helge Schneider

 

2010: Olli Dittrich

 

2011: Josef Hader

 

2012: Franziska Becker

 

2013: Michael Sowa

 

2014: Georg Schramm

 

2015: Rudi Hurzlmeier

 

2016: Max Goldt

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