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Fünf Fragen an Emil Steinberger

Träger des Satirepreises „Göttinger Elch“ Fünf Fragen an Emil Steinberger

Seit 1997 vergibt die Stadt Göttingen den Satirepreis „Göttinger Elch“. 19 Künstler gehören inzwischen zum Elchrudel. In Tageblatt-Interviews sprechen die Preisträger über ihre Erinnerungen, über Zukunft und Elchrahmsuppe. Heute: Emil Steinberger.

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Quelle: r

Göttingen. Haben Sie noch eine besondere Erinnerung an den Tag, als Ihnen der Elch-Preis verliehen wurde?

Aber sicher, es war eine sehr lustige und emotional Ehrung gleichzeitig. Gute, humorvolle Laudatio, gleichzeitig konnten meine Frau und ich im Rathaus eine Ausstellungen mit unseren Werken gestalten. Das herzliche  Zusammensein mit  gutem Essen und anregenden Gesprächen mit den Inititanten und Sponsoren war  auch unvergesslich.

An welchem Projekt arbeiten Sie gerade?

Jetzt versuchen wir eine DVD für Kinder zu drehen. Wir haben festgestellt, dass Kinder ab 5 Jahren die Komik in den Emil Nummern sich gerne ansehen.  Was mich überrascht und natürlich freut. Plötzlich sehe ich im Theater viele Jugendliche im Schulalter. Aus drei Generationen  setzt sich zur Zeit das Publikum zusammen.

Kommen Sie zur Verleihung des Elch-Preises 2017?

Durch meine vielen Theater Auftritte,140 im Jahr,  sind oft die Daten Jahre im Voraus schon belegt. Ein Glücksfall, wenn die leere Zeile im Kalender mit dem angekündigten Elch-Datum  in Einklag gebracht werden kann. Leider selten.

Was haben Sie mit den 99 Dosen Elchrahmsuppe gemacht? Gibt es noch Restbestände?

Es gibt noch 97 Dosen, die bei uns zu Hause wie eine Skulptur in der Nähe der Küche aufgebaut sind. Öffnen würde ich keine Büchse mehr - man könnte sich vorstellen, dass der Inhalt übersäuert ist, Dämpfe entstanden sind, die beim Öeffnen vulkanartig sich entleeren könnten. ...

Wen würden Sie gerne noch in das Rudel der Elch-Preisträger aufnehmen?

Massimo Rocchi, (CH) der im Herbst in der Müncher Lach und Schiessgesellsachaft auftreten wird. Auch Urban Priol fände ich einen guten Kandidaten.

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