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Full Metal Festival: Fliegende Haare im Göttinger Mensa-Foyer

Abwechslungsreiche Bands Full Metal Festival: Fliegende Haare im Göttinger Mensa-Foyer

Lange Haare, T-Shirts und Kutten mit Bandnamen aus aller Welt: Es ist wieder Full Metal Mensa. Im Foyer der Zentralmensa stellten sich am Sonnabend sechs Bands den Göttinger Metalheads.

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Slaveyard beim Full Metal Mensa-Festival in Göttingen

Quelle: CH

Pünktlich betreten Burning Hellmet die Bühne. Bei ihrem Auftritt feuern sie ihr Repertoire aus klassischem 80er Rock und Metal ab. Puristisch und schnörkellos präsentiert sich die Band aus Kassel mit ehrlicher Musik. Im noch kaum gefüllten Foyer kommt leider keine richtige Stimmung auf. Schade, besonders Songs wie „Burning Hel(l)met“ hätten definitiv mehr Zuspruch verdient. Mit SoulBleed geht der Abend in die zweite Runde. Und zwar richtig. Mit einer mächtigen Portion Groove sorgt die Death Metal-Band aus Göttingen für Stimmung. Dank des starken Auftritts fliegen vor der Bühne auch endlich die Haare.

 

 

Mit Death Metal geht es weiter. Energiegeladen stürmen Slaveyard aus Einbeck die Bühne. Mit vollem Körpereinsatz reißen sie das Publikum endgültig mit. Crowdsurfing, Wall of Death und Circle Pits besorgen den Rest. Mit einer guten Portion Show liefern die jungen Musiker einen soliden Auftritt ab.

 

Als Ersatz für Luwak aus Hamburg sind nun die Thrash-Metaller Cripper aus Hannover an der Reihe. Songs wie „Life is Deadly“ und „Totmann“ begleitet das Publikum mit exzessivem Headbangen und Crowdsurfing. Stimmgewaltig zelebriert Sängerin Britta Görtz die Songs ihrer Band. Mit lockeren Sprüchen sammelt sie außerdem einige Sympathiepunkte. Einzig die Akustik trübt den starken Auftritt. Im dumpfen Klangbild gehen die hörenswerten Gitarren etwas unter. Dem Publikum ist das egal, Cripper verlassen die Bühne unter lautem Jubel.

Contradiction gehen klassischer zur Sache. Mit deutlichen Einflüssen der Thrash-Metal-Größen Slayer sorgt die Wuppertaler Band ebenfalls für fliegende Haare. Besonders die Soli und melodischen Parts von Gitarrist Oliver Kämper zeugen von den Einflüssen der amerikanischen Thrash-Legenden. Beim Göttinger Publikum kommt das an. Wie schon Cripper werden auch Contradiction heftig bejubelt.

 

Zuletzt betritt der Headliner des Abends die Bühne. Master aus Chicago gelten als Mitbegründer des Death Metal. Dementsprechend routiniert liefern sie eingängigen und druckvollen Death Metal ab. Aber auch ihnen macht die Akustik zu schaffen. Trotzdem überzeugt besonders Gitarrist Alex Nejezchleba mit technisch ausgefeilten Parts.

 

Insgesamt bietet die zweite Auflage der Full Metal Mensa ein abwechslungsreiches Lineup mit durchweg überzeugenden und engagierten Künstlern.

 

Von Finn Lieske

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