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GSO-Konzert mit Airi Suzuki und Annika Treutler

Brillanter Solisten-Nachwuchs GSO-Konzert mit Airi Suzuki und Annika Treutler

Ein Konzert pro Saison – Motto „Stars von morgen“ – widmet das Göttinger Symphonie-Orchester (GSO) dem Solisten-Nachwuchs. Airi Suzuki und Annika Treutler, die beide an der Musikhochschule Hannover studieren, konnten in der gut besuchten Stadthalle am Freitag ihr Publikum vollauf begeistern.

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Virtuos: Violinistin Airi Suzuki

Quelle: Schäfer

Saisonschluss-Konzert

Göttingen. „Mythos und Tragödie“ am Freitag, 7. Juli, um 19.45 Uhr in der Stadthalle Göttingen.

Mit Hingabe, Temperament, lyrischem Schmelz und wunderbar vollem Ton gestaltete die Geigerin Airi Suzuki (Klasse Krzysztof Wegrzyn) ihren Solopart in Max Bruchs Violinkonzert g-Moll. Sie entlockte ihrem Instrument einen natürlich strömenden Gesang, meisterte die virtuosen Tücken mit souveräner Leichtigkeit und setzte sich mühelos gegen das Orchestertutti durch. Dirigent Christoph-Mathias Mueller folgte der Solistin mit seinem hochkonzentrierten Orchester auch in kleinsten Nuancen mit größter Flexibilität.

Es bedarf einer klugen Strategie

Annika Treutler (Klasse Bernd Goetzke) hatte mit dem zweiten Klavierkonzert B-Dur von Johannes Brahms einen harten pianistischen Brocken zu bewältigen: ein kräftezehrendes, mit grifftechnisch kniffligen Passagen gespicktes, auch für den Hörer sperriges Werk, das den melodischen Fluss immer wieder mit felsigen Wegstrecken hemmt. Es bedarf einer klugen Strategie, diese Wildwasserfahrt bis zum – wenigstens im Beginn – heiteren Finale durchzustehen. Dank der hohen pianistischen Kompetenz der Solistin, ihrer großen Virtuosität und differenzierten Anschlagskunst konnte dies gelingen, im Verein mit dem von Mueller bestens geführten Orchester, in dem John Feider (Horn) und Seo Young Lee (Violoncello) solistisch glänzten.Mit Beethovens „Prometheus“-Ouvertüre hatte das GSO den Abend brillant eröffnet. Begeisterter Applaus, für den sich Treutler mit einem Brahms-Intermezzo bedankte.

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