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Gemälde von Max Pechstein in Kunstsammlung der Uni Göttingen

„Baumskelett“ restauriert Gemälde von Max Pechstein in Kunstsammlung der Uni Göttingen

Das Gemälde „Baumskelett“ des expressionistischen Künstlers Max Pechstein ist jetzt wieder in der Kunstsammlung der Universität Göttingen zu besichtigen. Eine Patenschaft des Göttinger Ehepaars Mireille und Ulrich Schäfer ermöglichte die Restaurierung des Werkes, teilte die Hochschule mit.

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„Baumskelett“

Quelle: PUG

Göttingen. Das 1921 gemalte Bild befand sich in sehr schlechtem Zustand und konnte nicht präsentiert werden: Die brüchig gewordene Malschicht drohte abzuplatzen; ein dunkler Schmutz- und Staubfilm dämpfte die Farbigkeit.
Max Pechstein, Mitglied der Künstlergruppe „Brücke“, gilt als ein Hauptvertreter des Expressionismus in Deutschland. Sein Malstil zeichnet sich durch eine leuchtend expressive Buntfarbigkeit aus, die auch das Göttinger Gemälde „Baumskelett“ prägt. Es zeigt den titelgebenden abgeknickten Baum unmittelbar im Vordergrund, eingebettet in eine offene, sonnenbeschienene Landschaft.

Pechstein gelingt es hier, teilt die Kunstsammlung mit, die sommerliche Stimmung im Ostseeort Leba einzufangen, in dem er 1921 die Sommermonate verbrachte. Der Ostseeraum war für ihn persönlicher Rückzugsort und künstlerische Inspirationsquelle zugleich. Wichtigster Bezugspunkt war für ihn der Ort Nidden auf der Kurischen Nehrung, aber auch in der Abgeschiedenheit und Idylle Lebas fühlte er sich der Natur in besonderem Maße verbunden. Dieser naturnahen Atmosphäre entspringt auch das Gemälde „Baumskelett“. Das ist in der  Dauerausstellung im Auditorium der Universität Göttingen, Weender Landstraße 2, bis 13. März sonntags von 10 bis 16 Uhr zu besichtigen.

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