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Ghost Minded - Music from Cheltenham & Göttingen

Konzerte improvisierter Musik Ghost Minded - Music from Cheltenham & Göttingen

Kleine Gruppen oder Großformation, spontane Begegnungen oder eingespielte Ensembles:  Die Konzertreihe „Ghost Minded“ präsentiert beim diesjährigen Cheltenham-Festival ab Mittwoch, 29. Juli, in Göttingen vielfältigen Konzepte freier Improvisation zwischen Jazz und Neuer Musik.

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Festival-Organisatoren: Christian Dreher (links) und Ove Volquartz.

Quelle: Beisert

Göttingen. „Der Name der Reihe spielt mit dem Bandnamen ‚Ghost Mind’ des eingeladenen englischen Ensembles und würdigt unsere Gäste“, so Ove Volquartz. Der Saxofonist des Göttinger Trios „Brainville Desperados“ organisierte die Konzerte zusammen mit seinen Bandkollegen, dem Schlagzeuger Christian Dreher und dem Gitarristen Andreas Düker. Aus Cheltenham erwarten sie den Perkussionisten Stuart Wilding, den Trompeter Pete Robson, den Gitarristen John Andriessen und Richard Cook an Streichinstrumenten.

 

„Die Idee der diesjährigen Reihe ist, dass es drei ganz unterschiedliche Konzertformen gibt“, erklärt Mitorganisator Dreher. Zu Beginn stellen sich am Mittwoch, 29. Juli, die beiden Improvisationsformationen in der Musa in einem Doppelkonzert einzeln vor.

 

Am Donnerstag spielen dann in der Nikolaikirche alle Musiker mit weiteren Gästen eine Großformat-Kollektivimprovisation. „Hier treffen mehr als zehn unterschiedliche Musiker aufeinander, die gemeinsam und gleichzeitig improvisieren“, so Volquartz. „Wegen des Halls im Kirchenschiff ist beim Spielen eine große, aber auch sehr inspirierende Disziplin gefordert.“

 

Dies wird am Freitag in der Galerie Art Supplement mit kleinen Formationen kontrastiert – wie Solo, Duo oder Trio. „Dann agieren auch Musiker zusammen, die vorher so noch nie zusammen gespielt haben“, sagt Dreher. „Reizvoll ist die sehr intime Atmosphäre in der kleinen Galerie.“

 

Die Musikreihe basiert auf einer langen Tradition der musikalischen Städte-Freundschaft. „Die Idee war ursprünglich, über den Tellerrand der heimischen Szene hinauszuschauen“, erinnert sich Dreher. Volquartz ergänzt: „Auf einem englischen Radiosender habe ich dann Musiker aus Cheltenham gehört und mit ihnen über das Internet Kontakt aufgenommen.“ So war 2007 erstmalig eine Formation aus der Partnerstadt zu Gast in Göttingen und improvisierte gemeinsam mit den hiesigen Improvisationskünstlern. 2009 flogen die Göttinger zu einem Festival nach Cheltenham. In den Folgejahren setzten sich die Besuche fort. „Mittlerweile ist es wie ein Familientreffen“, so Volquartz. „Man schätzt sich, ist befreundet, und die Musiker übernachten bei Musikern.“

 

Das binationale Improvisationsereignis geht in diesem Jahr noch einen Schritt weiter: Erstmalig ergänzt ein Workshop die Konzerte. Volquartz: „Hierzu sind Musiker herzlich eingeladen und willkommen, die tiefer in die freie Improvisation einsteigen möchten.“

 

Von Udo Hinz

 

Das Programm
  • „Ghost Mind Concert“ mit Ghost Mind und Brainville Desperados am Mittwoch, 29. Juli, um 20.30 Uhr in der Musa, Hagenweg 2a.
  • Großformation „Mit anderen Zungen reden – New Sounds in an Old Church“, Donnerstag, 30. Juli, um 20 Uhr in der Nikolaikirche. (Workshop um 16 Uhr, Anmeldung ove.volquartz@t-online.de)
  • „Mixed Matches“ – binationale Kleinbesetzungen am Freitag, 31. Juli, um 20 Uhr Galerie „Art Supplement“ in der Burgstrasse 37a.
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