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Mit schwerem Gerät

KAZ und Junges Theater bereiten großes Theaterspektakel vor Mit schwerem Gerät

Dort wo die Markstände stehen, soll am Sonnabend, 20. Mai, ein großes Spektakel Einzug halten. An diversen Orten auf und um den Wochenmarkplatz hat das Stück „Gedächtnis einer Stadt“ Premiere. Bislang zählen die Organisatoren von KAZ und Jungem Theater (JT) 396 Mitwirkende – es können mehr werden.

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An diversen Orten auf und um den Wochenmarkplatz hat das Stück „Gedächtnis einer Stadt“ am 20. Mai Premiere.

Quelle: PEK

Göttingen. Vanessa Wilcke organisiert das Theater-Großereignis, das sie selbst Volksfest nennt. Sie steht auf dem Platz neben dem Otfried-Müller-Haus, in dem KAZ und das JT beheimatet sind, und zeigt in alle möglichen Richtungen. Vorne an der Hospitalstraße soll eine Bühne aufgebaut werden, fünf mal acht Meter groß, mit dem Haus, in dem das Gebäudemanagement der Universität untergebracht ist, als Rückwand.

Am anderen Ende des Marktplatzes, bevor der nach links abknickt, soll eine Nebenbühne stehen. 70 bis 100 Bierbänke, Getränke- und Bratwurststände sollen aufgestellt werden. Alle Zuschauer werden nicht sitzen können.

Auf diversen Balkonen rund um den Platz werden Szenen spielen, auch auf einem schmalen Steifen auf dem Dach des Gebäudemanagements. Die Gaststätten rund um den Platz sollen eingebunden werden. Auch der Bauhof der Stadt ist dabei. Der stelle einen sogenannten Hubsteiger zur Verfügung.

Eine Gruppe, die den Sport Parcours betreibt, habe sich die Örtlichkeiten bereits angesehen, sagt Wilcke. Sie planten, sich von einem Haus abzuseilen. Wikinger werden mit Schwertkämpfen dabei sein und eine Schottengruppe mit Rock und Dudelsack.

Auf der Bühne im JT probt derweil das Kernensemble der Laiendarsteller. Rund 20 Akteure sind an diesem Sonnabendvormittag gekommen, manchmal sind es mehr, manchmal weniger. Die Verteilung der Gruppe auf der Bühne ist gerade ein wenig unklar, kurzfristige Änderungen im Text haben zu leichter Verwirrung geführt. Wilcke führt Regie und gibt Anweisungen. „Wenn es soweit ist, werden sie es wissen“, erklärt später der JT-Dramaturg Tobias Sosinka.

Wilcke, die als Gast für diese Produktion engagiert wurde, wird auch mit zwei bekannten Göttingern arbeiten, die jetzt ihre Zusage gegeben haben. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) und Harald Noack, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, werden Senatoren spielen, verrät Wilcke – der eine einen fröhlichen, der andere einen mürrischen.

Ein wagemutiger Plan mit schwerem Gerät ist derzeit noch in der Schwebe. „Wir wollen eine Ausnahmegenehmigung beantragen, damit ein Hubschrauber über dem Dach des JT fliegen kann, aus dem sich jemand abseilt“, sagt Wilcke.

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