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Feiste Auszeichnung

Deutscher Kabarettpreis Feiste Auszeichnung

Die ehemaligen Göttinger Musiker Rainer Schacht und Mathias Zeh erhalten den Deutschen Kleinkunstpreis 2017 in der Sparte Chanson, Lied, Musik. In ihren Auftritten als Duo „Die Feisten“ erhalten sie die Auszeichnung für „meisterhaft komische Miniaturen aus dem nicht selten absurden deutschen Alltag“.

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Ausgezeichnet: Rainer Schacht (links) und Mathias Zeh, hier bei ihrem Auftritt am 15. Oktober in der Göttinger Stadthalle.

Quelle: Pförtner

Göttingen/Mainz. Der Mainzer Kabarettist Tobias Mann wird in der Sparte Kabarett ausgezeichnet. Der 40-Jährige sei zu einer wichtigen Stimme seiner Generation geworden und werde für die „spezielle Art seines Hochgeschwindigkeitskabaretts“ geehrt, teilte die Preisjury in Mainz mit. In der Sparte Kleinkunst geht der Preis an Nico Semsrott, der sich selbst als „traurigsten Komiker der Welt“ bezeichnet und bei seinen Auftritten stets einen dunklen Kapuzenpullover trägt. „Unter seiner dunklen Kapuze steckt ein heller politischer Kopf“, lobte die Preisjury den gebürtigen Hamburger. Sie räumte zugleich ein, der stets depressiv gestimmte Semsrott werde den Preis vermutlich als „hinterhältigen Mobbing-Versuch“ werten.

Den Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz erhält 2017 der Liedermacher Konstantin Wecker. Der „unbeugsame Moralist“ singe seit fast 50 Jahren für eine friedliche und gerechte Welt, würdigte die Jury Weckers Lebenswerk. Wecker mische sich überall ein, „wo eine starke Stimme gebraucht wird“, heißt es in der Jury-Begründung, „und auf der Bühne entwickelt er eine Strahlkraft, der sich niemand entziehen kann“. Der Förderpreis der Stadt Mainz geht an die Schweizerin Hazel Brugger und ihren „bösen, schwarzen und oft auch absurden Humor“.

Der mit jeweils 5.000 Euro dotierte Deutsche Kleinkunstpreis gilt als bedeutendste Auszeichnung der verschiedenen Kleinkunst-Genres in der Bundesrepublik und wurde 1972 von der Mainzer Kabarettbühne „Unterhaus“ gestiftet. Die Preisverleihung findet am 5. März 2017 im „Unterhaus“-Theater statt. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung wird im Programm von 3sat sowie im ZDF gesendet, der Termin dafür steht noch nicht fest. pek/epd

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