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Skulpturen und Zeichnungen von Lakhno in der Alten Feuerwache

Inspiriert vom Umland Skulpturen und Zeichnungen von Lakhno in der Alten Feuerwache

Die Hügellandschaft rund um Bovenden, die Burgruine der Plesse, der Leine-Fluss – all das hat Alexander Lakhno als Inspiration für Holzskulpturen gedient. Dabei personifiziert und verbindet er die landschaftlichen Motive in und mit Frauenkörpern. Diese sowie weitere plastische Werke und einige Zeichnungen sind derzeit in der Galerie Alte Feuerwache ausgestellt.

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Geschnitzt aus heimischer Linde: Werke von Alexander Lakhno.

Quelle: Heller

Göttingen. Die regionale Verbundenheit mit seiner neuen südniedersächsischen Heimat drückt der russische Künstler Lakhno auch in der Wahl des Materials aus. Die Skulpturen sind zum großen Teil aus einer vor einigen Jahren in Bovenden umgestürzten Linde gefertigt.

Lakhno hat bei seiner Arbeit mit ihrem Holz versucht, den Charakter des Baumes auch in der neuen Form zu erhalten. Löcher, farbliche Abweichungen und Unebenheiten im Material bilden dabei interessante Kontraste zu den überwiegend glatt geschliffenen Oberflächen.

Ausdrucksstark sind die Figuren, und aus jedem Betrachtungswinkel gewähren sie neue Perspektiven und Entdeckungen. Lakhno verbindet dabei moderne bildhauerische Elemente wie den Gegensatz grob und fein bearbeiteter Flächen mit antiken Gestaltungsformen. So ist seine Hommage an die Burgruine Plesse an den Aufbau klassischer Säulen angelehnt.

Charaktervolle figürliche Skulpturen

Mit der Installation „Die Erleuchtung“ erinnert Lakhno an den Holzschnitzer Tilman Riemenschneider, der am Übergang von Spätmittelalter zur Renaissance charaktervolle figürliche Skulpturen schuf.

Die Ausstellung in der Galerie Alte Feuerwache zeigt Lakhno als vielseitigen Künstler, der unterschiedliche Skulpturenformate ebenso beherrscht wie intensiv wirkende Zeichnungen.  Auch einige Flachreliefs, welche die Eindrücke von Bild und Skulptur verbinden, sind zu sehen.

Thema ist hier die griechische Mythologie, eine echte Fundgrube für in feinster Schnitzarbeit herausgearbeitete, dramatisch gewundene Körper, die in interessantem Gegensatz zu den großen Plastiken stehen.

Von Isabel Trzeciok

Die Ausstellung in der Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, läuft noch bis zum 2. Februar.

Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 12 sowie von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 13 Uhr.

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