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Göttinger Künstler Georg Hoppenstedt mit Austellung

Kann das weg? Göttinger Künstler Georg Hoppenstedt mit Austellung

Ist doch alles nur Müll. Irgendwie schon. Nicht aber, wenn man eine Sammelleidenschaft besitzt wie der Göttinger Künstler Georg Hoppenstedt. Mit seiner Ausstellung „Trash Box“ („Mülleimer“) hat er jetzt eine Reihe von Drei-Tage-Ausstellungen im Künstlerhaus eröffnet, eine Aktion des Bundes Bildender Künstler, an der sich Kreative bundesweit beteiligen.

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Georg Hoppenstedt und seine Trash-Objekte.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Hoppenstedt gestaltet aus weggeworfenen Fundstücken Objekte. Das hieß Ende der 1960er-Jahre Arte povera und nahm seinen Anfang in Italien.

Im Weißen Saal stellt er die Objekte auf Sockel. Zack, schon wird Kunst daraus. Das ist ein schöner Mechanismus, den Marcel Duchamp mit seinen Readymades vor fast 100 Jahren der Kunstwelt schenkte. Damit lässt sich spielen.

Seinen museal eingerichteten Werken hat er weitere auf der Straße vor dem Künstlerhaus hinzu gesellt. Dort sollen Passanten Hand anlegen. Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass diese Objekte wohl tatsächlich als Mülleimer benutzt werden.

Die Schau ist am Sonnabend von 11 bis 16 Uhr zu sehen. Am Sonntag, 19. Oktober, setzt Sabine Harton die Reihe der Drei-Tage-Ausstellungen fort.

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