Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Litfin-Stiftung: 100. Projekt gefördert

Göttingen Litfin-Stiftung: 100. Projekt gefördert

Die Göttinger Susanne und Gerd Litfin-Stiftung blickt auf fast zehn Jahre erfolgreicher Arbeit zurück. Mit 445.000 Euro wurden Projekte aus den Bereichen Kirche und Soziales, Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung sowie Wissenschaft und Forschung unterstützt - und kürzlich wurde die 100. Förderung zugesagt.

Voriger Artikel
Problematische Monokulturen
Nächster Artikel
Schlagerstar mit dem Blues

Mitglieder von Vorstand und Kuratorium der Litfin-Stiftung: Jens Frahm, Claudia Neu, Susanne Litfin, Julia Schomburg, Gerd Litfin, Martin Rudolph, Thomas Häntsch und Martin Gehrold (von links).

Quelle: r

Antragsteller ist die my.worX gemeinnützige GmbH, welche sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen mit überwiegend seelischer Behinderung beruflich und sozial zu integrieren.

Innerhalb des geschützten Rahmens einer Werkstatt wird sowohl die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht wie auch die gesellschaftliche Integration gefördert. Vier unterschiedliche Arbeitsbereiche - EDV, Catering, göttinger müsli company sowie Fahrradwerkstatt - werden durch begleitende Angebote ergänzt. Dazu gehören Betriebsbesuche, Mannschaftssport, ein Chor sowie Theaterprojekte. Das aktuelle Theaterstück, welches Gegenstand der Förderanfrage bei der Susanne und Gerd Litfin-Stiftung ist, wird in der Theater- und Schreibwerkstatt von 15 bis 20 beeinträchtigten und „gesunden“ Menschen gemeinsam erarbeitet. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Begriff Sehnsucht bildet den inhaltlichen Schwerpunkt. Musikalisch wird das Stück „Let’s go Hollywood“ vom my.worX-Chor begleitet. Das Theaterprojekt lebt den Gedanken der Teilhabe, es setzt Integration aktiv um und schafft die Voraussetzung für gelungene Inklusion. Als Werkstatt für Menschen mit seelischer Behinderung setzt sich my.worX für die Enttabuisierung des Themas ein und bestärkt die Rehabilitanden darin, ihr Gesicht zu zeigen, und das in der Mitte der Gesellschaft.

Die Susanne und Gerd Litfin-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die im Dezember 2006 von dem Göttinger Unternehmer und Physiker Gerd Litfin und seiner Ehefrau Susanne gegründet wurde. Sie unterstützt mit einer Anschubfinanzierung vorrangig innovative Ideen und Projekte. Es werden insbesondere Vorhaben gefördert, die sich mit üblichen Haushaltsmitteln nicht realisieren lassen und die über Standardaufgaben hinausgehen. Die Frage der nachhaltigen Wirkung ist bei der Entscheidung über die Mittelvergabe ein ausschlaggebendes Kriterium. Die Stiftung fühlt sich der Stadt und Region Göttingen verbunden und fördert deshalb vor allem Projekte mit regionalem Bezug. r

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Milchbar im Nörgelbuff