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Gelungene Wiedereröffnung des Exil

Göttinger Live-Club in neuen Räumen Gelungene Wiedereröffnung des Exil

Das Team des Live-Clubs Exil hat es geschafft. Innerhalb von nur drei Wochen haben sie an der Weender Landstraße in Göttingen ihren Club umgebaut und neu eröffnet. Die Göttinger Coverband „Last-Exit“ gastierte als erste Band auf der neuen Bühne. Die Räume waren bis zum letzten Platz gefüllt.

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Quelle: PH

Göttingen. Pünktlich um 21 Uhr öffnete das Exil die Türen in die neuen Räume und zum neu gestalten Bühnenbereich. „Mein erster Eindruck ist super. Der Club ist immer noch Rock’n’Roll“, erzählt Besucher Benjamin Knauber.

Die Wiedereröffnung des „neuen“ Exils ist ein erfrischender Anblick für die Göttinger Clubszene. Mit 100 Quadratmetern mehr als an der Prinzenstraße, im Kellergewölbe, gibt es viel mehr Fläche für die Besucher. Insgesamt wirkt das Exil heller. „Ich freue mich, dass Göttingen wieder so einen Club hat“, erzählt Dennis Poschwatta von den Guano Apes. Der Club ist nun auf zwei Räume aufgeteilt: In einen Bühnenbereich und eine „Raucherlounge“. Die Raucherlounge ist von der Weender Landstraße aus wegen seiner einladenden Fensterfront gut zu sehen. „In der Raucherlounge wird noch eine kleine Bühne für Akustikkonzerte oder Poetry Slams installiert werden“, erzählt Betreiberin Bea Roth. Auch an liebevollen Details hat der Club nicht gespart. Ein kleines Schild mit dem Aufdruck „Getränkerückgabe“ weist auf die Toiletten hin, und das schon zum Interieur gehörende Plattenregal darf natürlich nicht fehlen.

Den ersten Auftritt auf der neuen Bühne durfte die Göttinger Coverband „Last Exit“ bestreiten. „Bei Neueröffnungen machen wir es wie auch damals im Outpost. Wir arbeiten mit lokalen Bands zusammen“, erzählt Betreiber Karl Schrader. Die Band war für die Eröffnung genau richtig. Sie nahm das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die letzten 40 Jahre Rock- und Popgeschichte. Zu Songs wie „Whatever you Want“ von Status Quo oder „Jukebox Hero“ von Foreigner konnte mitgesungen- und getanzt werden. Die Akustik hat sich auch um einiges verbessert. „In dem Gebäude war mal ein Kino. Das heißt, wir haben eine abgehängte und gedämmte Akustikdecke“, erzählt Rasmus Görnandt von Flashback Livesound. Das Exil sei nun auch einige Dezibel leiser als zuvor, so Görnandt weiter. So kamen die Soli des Saxofons oder der Gitarren viel besser zur Geltung. Das Publikum feierte noch lange mit der Band, bevor es dann mit der Aftershowparty bis in die frühen Morgenstunden ging.

Von Vincent Lubbe

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