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Göttinger Symphonie-Orchester musiziert mit „Stars von morgen“

Musikhochschule Hannover Göttinger Symphonie-Orchester musiziert mit „Stars von morgen“

„Stars von morgen“ hieß das Motto des Konzerts mit dem Göttinger Symphonie-Orchester (GSO) am Freitag in der voll besetzten Stadthalle. Gleich drei Instrumentalkonzerte standen auf dem Programm – die Solisten frischgebackene Absolventen der Musikhochschule in Hannover.

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Posaunensolist Christopher Day

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Den Anfang machte der aus Nordirland stammende Posaunist Christopher Day mit dem unterhaltsam-fröhlichen Con­certino von Lars-Erik Larsson. Day beeindruckte mit einem vollen, warm singenden Ton, perfekter Intonationssicherheit und einer großen Vielfalt von Klangfarben. Die GSO-Streicher waren in puncto Munterkeit und Frische mit dem Solisten auf derselben Wellenlänge.

 

Mit dem Konzert für Klavier (linke Hand) und Orchester von Maurice Ravel hatte sich der chinesische Pianist Shuai Liu einer besonderen Herausforderung gestellt. Das Werk verlangt vom Solisten nicht nur höchste Virtuosität, sondern auch eine perfekte Feinabstimmung im Anschlag, um Melodie- und Begleittöne deutlich unterscheidbar zu gestalten. Bravourös meisterte Liu seinen kräftezehrenden Part, wurde begeistert beklatscht und bedankte sich mit Skrjabins Prélude op. 9 für die linke Hand.

 

Das Finale des Abends bildete Tschaikowskys Violinkonzert mit der Solistin Ju-Ni Lee. Die Geigerin koreanischer Abstammung bezauberte die Hörer mit ihrem vollen, singenden Ton, mit Temperament und Zärtlichkeit und mit einer stets kontrollierten, nirgends draufgängerischen Virtuosität. Auf jede feinste solistische Nuance ging das präzise und lebendig musizierende Orchester unter der feinfühligen Leitung von Christoph-Mathias Mueller ein: ein Hochgenuss. Der Dank für den stürmischen Applaus war Paganinis Caprice Nr. 23.

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