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Göttinger Uni Bigband spielt Hits von Queen

„Queen Swings“: Göttinger Uni Bigband spielt Hits von Queen

„Show must go on“, „We will rock you“ oder „I want it all“ und dazu die kräftigen Töne der Posaunen und Trompeten: Das bot die Uni-Bigband „XYJazZ“ am Sonnabend im Deutschen Theater. Unter dem Motto „Queen Swings“ präsentierten sie die Klassiker von Queen a la Frank Sinatra.

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Songs von Queen mit der Uni-Big Band.

Quelle: Heller

Göttingen. Vorhang auf – mit den vertrauten Klängen vom Queen-Hit „We will rock you“. Gleich zu Beginn wird zum Mitklatschen animiert und ein Publikum von jung bis alt stimmt mit ein.

Ganz nach dem Motto „We will swing you“ präsentiert die Uni-Bigband „XYJazZ“ die Lieder der britischen Band Queen und damit in einem völlig anderen Stil, einer Mischung aus Swing und Jazz. Unter der musikalischen Leitung von Detlef Landeck beweist die 22-köpfige Bigband, wie wandelbar die weltbekannten Songs von Queen sind – und wie zeitlos.

Wie ein Rockstar

Durch den Abend und die musikalische Bandbreite Queens führen unter anderem die Jazzsängerin Hanna Carlson, die mit „It’s a kind of magic“ den Saal verzaubert, sowie Christiane Eiben und Gregor Jess der Göttinger Band „Seven up“. Emre Aksızoğlu dagegen erinnert an das ursprüngliche Genre Queens: Seinen Auftritt inszeniert er wie ein Rockstar, tanzt ausgelassen über die Bühne und singt mit tiefer, dunkler Stimme – selbstbewusst und absolut ansteckend in seiner Stimmung.

Musik und Gesang ergänzen sich perfekt, versetzen Queen und das Publikum in die Zeit Frank Sinatras und formen die bekanntesten Ohrwürmer in ganz neue Interpretationen, ohne, dass etwas verloren geht. Mit der Latin-Version von „You are my best friend“ kommt geradezu Urlaubsfeeling auf.

Ab und an ein Solo

Zur Uni-Bigband, deren 22 Mitglieder an diesem Abend alle auf der Bühne stehen gehören sowohl „ehemalige Studenten“ als auch „zukünftige Professoren“, wie Landeck zwischendurch erläutert. Neben Moderation und musikalischer Leitung des Abends beeindruckt der Posaunist ab und an auch nochmal mit einem Solo.

Nach kurzer Pause steigt die Formation, nun reduziert auf drei Solisten und dem Piano, mit zarten Klängen zu „The show must go on“ wieder ein – der einzige Titel, bei der die fröhlich wirkende Swing-Interpretation zur Stimmung des Liedes unpassend scheint.

Traurige „Oh!“-Rufe hallen durch den Saal, als der letzte Song angekündigt wird. "We are the champions“ führt alle Solisten noch einmal auf der Bühne mit der Bigband zusammen. Applaus und Begeisterung waren endlos. Freddy Mercury hätte es sicher gefallen. 

Von Tomke Aljets

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