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"Grenzverbindend und grenzüberschreitend"

Theaterfestival "Grenzverbindend und grenzüberschreitend"

Unter dem Titel „Wege zur Freiheit – 20 Jahre friedliche Revolution“ findet vom 10. bis 21. Juni ein Theaterfestival am ehemaligen innerdeutschen Grenzübergang bei Teistungen statt. Mit einem vielfältigen Kulturangebot sollen zahlreiche Besucher gelockt werden. 

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Kooperieren kulturell: die Organisatoren des Theaterfestivals in Teistungen.

Quelle: Straubel

Das niedersächsische Duderstadt und das sieben Kilometer entfernte thüringische Teistungen sind durch die B 247 miteinander verbunden. Vor 20 Jahren wurden Reisende zwischen den Orten von Grenzposten kontrolliert. Heute befindet sich am ehemaligen Grenzübergang das Grenzlandmuseum Teistungen. Hier sieht Andreas Döring, Intendant des Jungen Theaters Göttingen, die perfekte Kulisse für ein Theaterfestival, das die deutsch-deutsche Wiedervereinigung zu ihrem 20. Jahrestag thematisiert. 

Döring gelang eine ungewöhnliche Kooperation mit Gerd Goebel, Redaktionsleiter des „Blick“, und mit den Verantwortlichen des Grenzlandmuseums, Horst Dornieden, Paul Schneegans und Ben Thustek. Auch Mario Küster, Direktor des am Museum gelegenen Residenz-Hotels Teistungenburg, sowie der Duderstädter Bürgermeister Wolfgang Nolte konnten mit ins Boot geholt werden. Innerhalb eines Jahres entwickelte sich dieses Projekt zu einer der größten kulturellen Jubiläumsveranstaltungen entlang der ehemaligen Grenze.

Daniela Urban, Theaterpädagogin des Jungen Theaters, will mit dem Festival Schülern der Region Eichsfeld eine  Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte ermöglicht. Neben Schülerprojekten soll das Jugendband-Festival „Grenzenlos“ junge Menschen an das Thema der deutschen Teilung heranführen.

Mit dem Stück „Heimweh nach drüben“ feierte das Junge Theater bereits in Göttingen Premiere. In der Festivalwoche wird es in Schul- und Abendvorstellungen in der Kulturhalle Teistungenburg zu sehen sein. Dazu stehen verschiedene Bildungsangebote im Grenzlandmuseum, Gespräche mit Zeitzeugen und geführte Wanderungen entlang des ehemaligen Grenzstreifens auf dem Programm.

Vorverkauf und Reservierungen: Junges Theater (Telefon 0551/ 495015), Grenzlandmuseum (036071/97112), Touristinformation Rathaus Duderstadt (05527/841200), Geschäftsstelle Eichsfelder Tageblatt (05527/3059). 

Von Claudia Nachtwey

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