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Händel-Festspiele: Ära McGegan geht zu Ende

Festival vom 3. bis 14. Juni 2011 Händel-Festspiele: Ära McGegan geht zu Ende

Im Jahre 1991 übernahm er erstmals als Nachfolger von John Eliot Gardiner als künstlerischer Leitung die Verantwortung für die Göttinger Händel-Festspiele. Nun werden die Festspiele 2011 für Nicholas McGegan zum Abschied von Göttingen, jedenfalls in dieser Funktion.

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Abschied nach zwei Jahrzehnten: Nicholas McGegan.

Quelle: CR

Nach 20 Jahren einer erfolgreichen Tätigkeit, die die Göttinger Festspiele mehr und mehr zu einem international aufmerksam beachteten musikalischen Ereignis hat werden lassen, wird er sein Amt verlassen. Im Mittelpunkt der Festspiele vom 3. bis 14. Juni unter dem Motto „Vive le Baroque“ steht die Neuinszenierung von Händels Oper „Teseo“ in der Regie von Catherine Turocy im Deutschen Theater, bei der neben Gesangssolisten und dem Festspielorchester Göttingen die New York Baroque Dance Company mitwirkt. Premiere ist am 3. Juni. Zu den weiteren Glanzpunkten des Programms, so weit es schon bekannt ist, gehört ein Galakonzert am 14. Juni unter der Leitung von Nicholas McGegan, bei dem Lieblingssängerinnen und -sänger McGegans aus seinen 20 Göttinger Festspieljahren zusammenkommen: eine Blütenlese barocker Gesangskunst. Dieser Abend wird von der Stiftung Internationale Händel-Festspiele Göttingen gefördert.

Das komplette Festspielprogramm wird Anfang Februar öffentlich vorgestellt. Der Vorverkauf beginnt am Donnerstag, 3. Februar. Mitglieder der Göttinger Händel-Gesellschaft haben exklusiv schon vorher die Möglichkeit, Karten zu bestellen. Ermäßigungen gibt es für Schüler, Studenten (bis 27 Jahre), Zivil- und Wehrdienstleistende sowie Erwerbslose und Schwerbehinderte.

In Händels Geburtsstadt Halle werden die Festspiele fast zeitgleich mit Göttingen vom 2. bis 12. Juni gefeiert. Dort sind unter anderem die Opern „Ottone“ (Premiere 3. Juni) und „Rinaldo“ (Premiere 4. Juni in Bad Lauchstädt) zu erleben. Das Oratorium „Athalia“ steht am 10. Juni in Kooperation mit den Göttinger Händel-Festspielen auf dem Programm. In Göttingen ist die Aufführung am 11. Juni terminiert.
Göttingen: www.haendel-festspiele.de, Halle: www.haendelfestspiele.halle.de.

Von Michael Schäfer

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Bei „Tamerlano“ ist alles etwas anders. Der Freund barocker Opern weiß, dass allen Intrigen, falschen Namen, Verkleidungen und Ränkespielen zum Trotz am Ende sich die Liebenden in Paaren zusammenfinden und in einem Friede-Freude-Eierkuchen-­Schlusschor ihr Glück in die Welt hinaussingen. Zwar finden sich auch bei „Tamerlano“ Paare zusammen, doch der Schlusschor steht in Moll, im klagenden Ton bestärkt durch zwei sanfte Traversflöten.

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