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Herbsttage der jüdischen Musik

Festival in Hannover Herbsttage der jüdischen Musik

Das Europäische Zentrum für Jüdische Musik in Hannover hat wieder eine Konzertreihe mit Werken jüdischer Komponisten gestartet. Bei den „Herbsttagen der jüdischen Musik 2012“ erklingen in der historischen Villa Seligmann unter anderem Chorstücke aus den Synagogen Europas.

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Andor Izsak (rechts) mit Unterstützern: Michael Koch, Herbert Flecken und Eckart von Klaeden (von links).

Quelle: Heusel

Am Donnerstag, 8. November, wird in der Villa Seligmann eine Ausstellung über die Rettung einer wertvollen Notensammlung aus der Frankfurter Hauptsynagoge eröffnet. Oberkantor Nathan Saretzki konnte die wichtigsten Noten in der Reichspogromnacht am 9. November 1938 vor den Flammen bewahren.

Am Sonnabend, 10. November, gedenkt das Zentrum mit einem Konzert in der Marktkirche der Reichspogromnacht. Die „ Herbsttage der jüdischen Musik“ laufen noch bis zum 1. Dezember.  In der Zeit findet auch das Festkonzert zum 20-jährigen Bestehen statt im Großen Sendesaal des NDR-Funkhauses am Sonnabend, 17. November. Das Europäische Zentrum für Jüdische Musik wurde 1988 in Augsburg von Andor Izsak gegründet, der weltweit nach im Nationalsozialismus verschollenen Tonaufnahmen forscht. Seit 1992 ist das Zentrum Teil der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.

ezjm.hmtm-hannover.de

eb

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