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„Homo Empathicus“ im Rennen und Dramatikerpreis

Im Kreis der Besten „Homo Empathicus“ im Rennen und Dramatikerpreis

Die Flüchtlingskatastrophen vor Lampedusa,der NSU-Terror, Alltagsrassismus und künstliche Befruchtung sind die Themen der diesjährigen Mülheimer Theatertage. Das Festival deutschsprachiger Gegenwartsdramatik „Stücke“ feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen, wie die Veranstalter am Dienstag in Mülheim an der Ruhr mitteilten.

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Zum Saisonstart von Intendant Erich Sidler inszeniert: Rebekka Kricheldorfs „Homo Empathicus“.

Quelle: Aurin

Mülheim/Göttingen. Eine Jury habe aus insgesamt 98 Uraufführungen sieben aktuelle Stücke ausgewählt, die vom 16. Mai bis 6. Juni um den mit 15 000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis konkurrieren. Zu den nominierten Stücken gehören „Furcht und Ekel.

Das Privatleben glücklicher Leute“ von Dirk Laucke in der Version des Schauspiels Stuttgart und das Stück „Wunsch und Wunder“ von Felicia Zeller vom Theater Saarbrücken. In dem weiteren nominierten Stück „Homo Empathicus“ von Rebekka Kricheldorf in der Version des Deutschen Theaters Göttingen geht es um den Wunschtraum nach einer politisch korrekten Gesellschaft, die in einem Alptraum endet. Zudem wurden „Common Ground“ von Yael Ronen, „Die Schutzbefohlenen“ von Elfriede Jelinek, das Kriegsstück „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz und das Drei-Generationen-Drama „Die Unverheiratete“ von Ewald Palmetshofer nominiert.

Seit 1976 finden jährlich die Mülheimer Theatertage „Stücke“ statt. Gezeigt werden pro Jahr sieben bis acht Stücke in ihrer wirksamsten Aufführung, meist der Uraufführung. Eine Jury wählt die gezeigten Werke aus den in der jeweiligen Saison uraufgeführten deutschsprachigen Stücken aus.

epd

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