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Rebellischer Indie-Pop

Ida Gard in der Musa Göttingen Rebellischer Indie-Pop

Ida Gard ist eine selbstbewusste junge Sängerin, die sich mit einem auffälligen Make-Up und einer ebenso auffälligen Frisur gern selbst inszeniert. Im gut besuchten Kulturzentrum Musa präsentierte die dänische „Indie Queen“ am Sonnabend ihre Lieder zunächst solo, dann in Begleitung von Anne Kirstine Winler.

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Ida Gard

Quelle: Peter Heller

Göttingen. Gard musste direkt auf die Bühne der Musa - ohne ihren Support Frau Pauli. Die hatte wegen Krankheit absagen müssen. Aber mit ihrer Gitarre gelang es Gard auch ohne Pauli, gleich mit den teils mystischen, düsteren Songs ihres dritten Albums „Womb“ für Stimmung zu sorgen. Zwischen den Liedern gibt sie humorvolle, ironische Anekdoten über deutsche und dänische Eigenheiten zum Besten.

Mit weiteren dänischen Künstlern präsentierte Gard 2014 auf dem SPOT-Festival Songs irakischer und syrischer Flüchtlinge. Als Support von Bob Dylan machte sich die 1994 geborene Musikerin auch über die Grenzen Dänemarks hinaus einen Namen. Mit gerade einmal 22 Jahren und dem Gewinn eines Radio-Wettbewerbs in der Tasche erhielt die Sängerin ein Angebot von einem großen Musiklabels - und lehnt ab. Sie ist eine selbstständige, mutige Künstlerin, und ihre Songs präsentieren genau diese Eigenschaften - persönliche Lebensberichte, Erfahrungen und Rückschläge, immer mit einer Prise Sarkasmus vorgetragen. Auf eine rebellische, aber authentische Art singt sie im Duett mit ihrer Partnerin Winler, bringt aber auch eigens neu interpretierte Stücke wie den Beatles-Klassiker „Help“ auf die Bühne.

Mit ihrem Auftritt in der Musa knüpft Gard an erfolgreiche Konzerte im Nörgelbuff an und kommt ganz sicher wieder nach Göttingen: In die Stadt, wie sie selbst sagt, in die sie sich besonders verliebt hat. ta

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