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Improvisierte Weltpremieren

Internationales Impro-Festival Improvisierte Weltpremieren

Henrik Ibsen, Bertolt Brecht oder die Brüder Grimm – Beim 14. Internationalen Impro-Festival in Göttingen bestimmt das Publikum Autor und Titel der Stücke des Abends. Neun Schauspieler aus Oslo, Berlin und Göttingen zeigen am Sonnabend, 1. April, um 19.45 Uhr im Deutschen Theater improvisierte Weltpremieren.

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Spielen mit dem, was andere wegwerfen wollen: neues Format der Truppe Det Andre Teatret.

Quelle: R

Göttingen. „Unser Gast, Det Andre Teatret in Oslo, spielt abendfüllende Ibsen-Programme im eigenen Haus“, berichtet Veranstalter Lars Wätzold von der Comedy-Company. Die Schauspieler hätten sich in die Werke des norwegischen Dramatikers eingelesen und improvisierten dann in dessen Stil. Das würden sie auch mit anderen Autoren tun. Am Sonnabend gastierten sie mit diesem Format im Deutschen Theater.

„Mit auf der Bühnen stehen außerdem Die Gorillas aus Berlin und wir von der Comedy Company“, erzählt Wätzold. Die Berliner, die sich 1995 zusammengefunden hätten, seien erstmals nach gut zehn Jahren wieder in Göttingen. Auch sie hätten ein festes Theater. Ruhig und konzentriert arbeiteten sie. „Im Gegensatz zu uns widerstehen sie der Versuchung, ständig auf die Zwölf zu hauen“, meint der Veranstalter. Durch Castings holten die Berliner immer mal wieder neue Leute dazu. „Wir Göttinger setzen dagegen seit 1997 auf Konstanz“, erklärt Wätzold.

„Schmeiß weg", heißt das Format, mit dem Det Andre Teatret die Wegwerfgesellschaft am Freitag, 31. März, um 20 Uhr im Lumiere aufs Korn nimmt“, kündigt Wätzold an. Jeder könne etwas mitbringen, dass er wegwerfen wolle. Die Norweger erzählten zu den Gegenständen Geschichten. „Überraschung“ laute der Titel des zweiten Teils des Abends. Dann ständen wieder alle drei Gruppen auf der Bühne, um ein in Göttingen entwickeltes Format umzusetzen: Ding-Dong. Das Publikum gebe eine Szenerie vor. Jeder Schauspieler übernehme eine Rolle. Beim Stichwort „Friedhof“ könnten das der Grabstein, der Gärtner oder die trauernde Witwe sein. Dann wandere der Fokus von einem zum anderen, bis das ganze Setting durchgespielt sei. Das lasse sich nur mit vielen spielen.

Kuscheltiere und Wettkampf

Kuscheltiere bringt das Publikum am Donnerstag, 30. März, um 20 Uhr beim „Kuscheltier-Impro“ ins Northeimer Theater der Nacht, Obere Straße 1, mit. Die Göttinger Comedy-Company ist dort während des Internationalen Impro-Festivals, das sie zum 14. Mal ausrichtet, zu sehen. Lars Wätzold, Stefan Graën und Katrin Richter versprechen einen „abgedrehten Abend im Kuscheltierland“. Für Musik sorgt Michael von Zalejski.

Ein Theatersport-Match gibt es am Sonntag, 2. April, um 20 Uhr im Göttinger Kino Lumiere, Geismar Landstraße 19. Die Künstler der Comedy-Comany treten gegen eine Auswahl der 15-köpfigen Gruppe Die Gorillas aus Berlin an. In vier Runden messen beide Mannschaften in kurzen Nummern ihre Kräfte. Das Publikum vergibt Punkte von eins bis drei.

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Hier bloggen wir zu den Göttinger Händel-Festspielen 2017 – berichten von Vorbereitungen, besuchen Opernproben und werfen einen Blick hinter die Kulissen. mehr