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In anderen Sphären

„The Bennies“ im Exil In anderen Sphären

Ein martialischer Auftritt: Vier bärtige Männer stehen zu harten Riffs ihrer Gitarren teilweise oberkörperfrei oder mit bunten Leggings bekleidet auf der Bühne. Ihre Musik nennen sie „Psychedelic Reggae-Ska-Doom-Metal-Punk-Rock from Hell“. Der bunte Genretitel war auch auf der Bühne eine Einstellung.

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The Bennies spielten im Exil.

Quelle: r

Göttingen. Es ist schwer das Genre der „Bennies“ zu definieren. Es ist aus jedem oben beschriebenem Genre etwas dabei. Ebenso schwer ist es leider sich im Ganzen auf die Band einzulassen. Neben technischen Schwierigkeiten wirkten „The Bennies“ am Mittwochabend im Göttinger Exil auch nicht vollends motiviert. Nicht mal eine Zugabe gewährten sie dem kleinen Publikum. So rückte der Auftritt der Vorband „The Tips“ mehr in den Vordergrund, da diese auch länger auf der Bühne standen.

„The Bennies“ schwärmten von Marihuana-Konsum und von langen Partynächten in Melbourne. Die Mischung aus Metal, Ska und vielen weiteren Musikrichtungen machte den Auftritt eher zu einem Ausflug in andere Sphären als zu einem rockigen Genuss. Jüngst feierte die Band den Release ihrer Single „Party Machine“ von ihrem neuen Album „Wisdom Machine“. Mit dieser Nummer heizten sie den Zuhörern im Exil ordentlich ein.  Der Song ist auch eher dem Mainstream-Rock zuzuordnen und kommt ohne psychedelische Effekte eines Synthesizers aus.

Zu harten Gitarrenriffs growlen die Australier auch weiterhin durch den Abend. Auf ihrer „Eurotrashed Tour“ geht es nach Deutschland auch in die Schweiz, Frankreich und England. Im Sommer folgt eine Tour durch Australien.

Von Vincent Lubbe

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