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Indie mit Riffs, Orgel und Klavier

Black As Chalk Indie mit Riffs, Orgel und Klavier

Im Jahr 2007 hat sich die Göttinger Band Black As Chalk gegründet, vor fünf Jahren also. Am heutigen Freitag erscheint ihre dritte Studio-CD, und auf „Modern Void“ zeigt das Indie-Quartett, dass es viel Erfahrung gesammelt hat in dieser Zeit.

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Drittes Album: Bartholomäus Pakulski, Fabian Kaluscha, Julian Schima und Tim Geppert (von links) sind Black As Chalk.

Quelle: EF

Beinahe pastoral steigen sie sanft mit Orgelklängen ein in ihr Album. Onshore heißt der Titel, der sich schnell zur Hymne entwickelt. Sänger Julian Schima singt in hoher Stimmlage gefühlig von der Welt.

Ein starker Einstieg. Doch dann geht es langsam bergab. Zäh schleppt sich das Album durch den Mittelteil. Sperrig sind die Melodien, manches klingt schon mal gehört. Die Gitarre dröhnt Riffs bis zur Überdrüssigkeit wieder und wieder – bis zum Titeltrack und dem Lichtblick Galatea, ein düsteres, aber eingängiges Stück.

Apokalyptisch kracht dann Little Boy, Rainbow treibt schön nach vorne, eine wilde Nummer. Das Album hat wieder Fahrt aufgenommen – und behält sie glücklicherweise bis zum Ende bei. On Hanging Considered As One Of The Fine Arts – was für ein schräger Liedtitel – lassen Black As Chalk noch einmal rumsen, bevor sie sich mit Offshore zärtlich mit Klavierklängen verabschieden – ein sehr versöhnender Abschied.

Black As Chalk kommt am heutigen Freitag zum CD-Release-Konzert in den Göttinger Live-Club Exil, Prinzenstraße 13. Der Abend, den die hannoversche Band Fibre eröffnet, beginnt um 21 Uhr.

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