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„Ich hätte nicht den Mund halten können“

Interview mit Otto Waalkes „Ich hätte nicht den Mund halten können“

Otto Waalkes ist der wohl dienstälteste Spaßmacher auf den Bühnen im deutschsprachigen Raum. Am Freitag, 21. Oktober, kommt er mit seinem neuen Program „Holdrio Again“ in die Lokhalle in Göttingen. Vorab erzählt er von der Wiege seiner Karriere, seiner alten Hamburger WG und vom Elchrudel.

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Dienstältester Spaßmacher: Otto Waalkes.         

Quelle: R

Göttingen/Hamburg. Im Jahr 2012 waren sie mit der Show „Geboren um zu blödeln“ zu Gast in Göttingen. Damals führte Bernd Eilert Regie. Wer hat bei „Holdrio Again“ dafür gesorgt, das alles gut wird?

He, he, he! Wer sagt denn, dass alles gut wird? Das wollen wir doch erstmal sehen! Aber falls es doch klappt, dann haben da ganz viele Leute ihre Hände und Füße und Köpfe im Spiel, wie 2012 ja auch.

Was erwartet die Besucher bei der Show in der Lokhalle? Viel Musik? Riesige Videowände?

Genau! Musik! Videowände! Leuchttürme! Gitarren! Ottifanten! Faultiere! Und wenn ich Zeit habe, schau ich auch mal vorbei.

So ein Abend auf der Bühne muss doch unglaublich anstrengend sein. Und Sie sind auch keine 30 mehr. Wie bereiten sie sich auf eine Tournee vor?

Na ja, ich hab mit 30 ja auch extra langsam gemacht, damit ich das Tempo dann für immer halten kann. Viel anstrengender ist es doch für das Publikum. Vor allem für die, die zum ersten Mal da sind. Die rufe ich zur Vorbereitung deshalb auch alle einmal an und bereite sie ganz behutsam auf die Show vor.

Sie haben in der Villa Kunterbunt in Hamburg unter anderem mit Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen zusammengewohnt. Warum sind Sie nicht in einer ihrer Bands gelandet? Sie hätten Gitarre spielen können.

Aber ich hätte nicht den Mund halten können. Wenn die auftreten, wollen sie ja wahrscheinlich auch mal selbst was singen. Das hätte nicht geklappt. Aber auf der Bühne waren wir ja schon öfter mal zusammen, zum Beispiel auf Udos Stadiontournee!

Otto Zeichnung

Otto Zeichnung

Quelle:

Sie waren schön häufig in Göttingen? Woran können Sie sich noch erinnern?

An meine ersten Auftritte im Nörgelbuff, natürlich. Die Leute haben über meine kleinen Scherze gelacht, das hat mir Mut gemacht. Und dann sind sie mir auch noch treu geblieben, als ich plötzlich doch in großen Hallen aufgetreten bin.

Sie haben im Jahr 2005 den Satirepreis „Göttinger Elch“ verliehen bekommen. Wen könnten Sie sich als Mitglied des Elchrudels vorstellen?

Na, wer hat denn noch keinen? Helene Fischer ist doch ganz nett. Die ist doch auch ganz erfolgreich mit ihrer Schlagersatire. Einmal hat sie doch sogar mein Lied parodiert: „Atemlos durch den Wald/ ziehn Hänsel und Gretel und der Wald ist arschkalt …“

2012 haben Sie in einem Interview den Kellerclub Nörgelbuff als „Wiege ihrer Karriere“ bezeichnet. Werden Sie bei ihrem Besuch diesmal vielleicht dort vorbeischauen?

Na klar! Wenn ich da noch reinpasse, in die Wiege … 

Karten für den Auftritt von Otto Waalkes mit seinem Programm „Holdrio Again“ am Freitag, 21. Oktober, um 20.07 Uhr in der Lokhalle, Bahnhofsallee 1b, gibt es in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Weender Straße 44 in Göttingen und Marktstraße 9 in Duderstadt oder unter tickets.goettinger-tageblatt.de.   
  

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