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James Last gibt ein Konzert in der Göttinger Lokhalle

„Hier ist der Hansi“ James Last gibt ein Konzert in der Göttinger Lokhalle

„Hallo! Hier ist der Hansi. Du kannst aber auch Hans zu mir sagen“. Der Auftakt des Telefongesprächs mit Hansi, der als James Last Weltruhm erlangte gestaltet sich sehr locker. Dabei ist Last dem Tod gerade erst von der Schippe gesprungen.

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Erfinder des Happy Sound: der Bandleader James Last.

Quelle: EF

Göttingen/Hamburg. Eine lebensbedrohliche Darmentzündung hatte ihn vor wenigen Wochen im US-amerikanischen Bundesstaat Florida rund 20 Zentimeter seines Verdauungsorgans gekostet.

„Mir wurden meine Grenzen aufgezeigt“, sagt Last. Doch inzwischen gehe es ihm wieder ziemlich gut. Am Mittwoch, 25. März, gastiert der 85-jährige Bandleader mit seinem Orchester in der Göttinger Lokhalle, Bahnhofsallee 1.

Anlass für seine Tour im kommenden Jahr ist ein Album, das er herausgebracht hat. „My Personal Favorites“ heißt das Werk, 38 Lieblingslieder hat er darauf versammelt, „neue Titel, alte Titel mit neuen Arrangements“. „Die Auswahl ist sehr schwierig gewesen“, erklärt Last. Kein Wunder, hat er doch in den 50 Jahren bei seiner Plattenfirma etwa 3000 Titel aufgenommen.

Einmal war Last schon zu einem Konzert in Göttingen. Zehn Jahre ist das jetzt her. Doch er erinnert sich noch gut. „Klar, das war doch in dieser Bahnhofshalle“, sagt der Dirigent und meint die Lokhalle. Ungewohnt sei der Auftrittsort gewesen. Damals sagte er in einem Interview: „Ich höre erst auf, wenn die Bühne unter mir zusammenbricht.“

„Zweimal in der Woche, mit meiner Frau“

Im Jahr 2006 gastierte der Erfinder des Happy Sound mit seinem Orchester dann in der Duderstädter Fußgängerzone vor 3000 begeisterten Besuchern. Es sollte seine Abschiedstournee sein, sagte er damals. Und heute? „Ich möchte weitermachen, das ist alles“, erklärt er und fügt an: „Wer sein Leben lang Musik gemacht hat, der macht immer weiter.“ Dabei hilft ihm der Besuch beim Fitnesstrainer, „zweimal in der Woche, mit meiner Frau“.

Für die Aufnahme der aktuellen CD hat Last zwei Gastmusiker eingeladen: den Panflötisten Georghe Zamphir und den Pianisten Richard Cleyderman. Auch an andere Kollegen, mit dewnen er musizierte, erinnert sich Last gut, an Cliff Richards beispielsweise oder an Xavier Naidoo.

An Städte, in denen er aufgetreten ist, erinnere er sich „wegen des tollen Publikums“ – oder wegen der beeindruckenden Gebäude. Gerne gespielt habe er in der Oper im australischen Sidney und an die Royal Albert Hall in London.

Das Album endet übrigens mit dem Titel „Time to say goodbye“ – vielleicht doch ein Hinweis auf das Karriereende von Last? Der lacht sehr herzhaft und meint: „Das fragen alle. Das ist aber nur das Ende der CD.“

James Last gastiert mit seinem Orchester am 25. März 2015 in der Lokhalle, Bahnhofsallee 1. Eintrittskarten gibt es unter anderem in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Jüdenstraße 13c in Göttingen und Auf der Spiegelbrücke 1 in Duderstadt.
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