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Unerwartet unaufgeregt

Jamie Lawson tritt beim NDR2 Soundcheck Neue Musik Festival auf Unerwartet unaufgeregt

„Wasn‘t Expecting That“ („Das hatte ich nicht erwartet“) heißt der Song, mit dem Brite Jamie Lawson der Durchbruch gelungen ist. Passend: Denn erwartet hatte er wohl auch nicht, dass Popstar Ed Sheeran ihn als ersten Künstler seiner Plattenfirma auswählte.

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Am Freitag, 16. September, tritt Lawson beim NDR2 Soundcheck Neue Musik Festival auf.

Quelle: r

Göttingen. Der Singer-Songwriter ist nun selbst - wie Ed Sheeran - ein beliebter Popstar. Kennengelernt hatten die beiden Musiker sich, als sie beide noch eher unbekannt waren, bei einem Gig in Balham. Während Lawson erwartete, nach Ed Sheerans Erfolgen nichts mehr von ihm zu hören, erinnerte der sich noch an den Mann mit der warmen Stimme - und bot ihm vergangenes Jahr einen Plattenvertrag an.

Für Jamie Lawsons Auftritt am Freitag, 16. September, um 23 Uhr in der Stadthalle, Albaniplatz 2, verlost das Tageblatt fünfmal zwei 
Tickets.

Wer gewinnen will, muss am Donnerstag, 8. September, in der Zeit von 12 bis 18 Uhr unter Telefon 01 37 / 8 60 02 73 anrufen und seinen Namen, Anschrift, Telefonnummer und das Stichwort „Jamie“ auf Band sprechen (0,50 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Doch Lawson machte schon zuvor lange Musik. Bereits als Jugendlicher spielte er in einer Schulband. Die Kunsthochschule, an der er danach anfing zu studieren, verließ er schnell wieder - mit dem Ziel, Musiker zu werden. So spielte der heute 40-Jährige lange in Akustik-Clubs, meist vor nicht mehr als 100 Leuten, bis er Ed Sheeran als Support auf seiner Tour begleitete - und plötzlich vor tausenden von Menschen seine Musik präsentieren konnte.

Doch trotz des späten Durchbruchs wirkt Lawson nicht so, als wenn er das Popstarleben nun schnell nachholen will. Gelassen und angenehm unaufgeregt kommt der Sänger daher. Und so klingt auch sein Gitarrenspiel in Liedern wie „All Is Beauty“ oder „In Our Own Worlds“. Was all seine Songs verbindet, ist das Gefühl. In Lawsons warmer, ehrlich wirkenden Stimme schwingen Emotionen mit: viel Liebe, aber auch viel Schmerz. Lieder wie „Cold In Ohio“ laden nicht unbedingt zum Tanzen ein - aber sie bewegen von innen.

Die sparsam-poetische Sprache in Lawsons Texten schafft es, in ihrer Einfachheit Gefühle oder Situationen auszudrücken, die jeder kennt: ob es nun ein unerwarteter Kuss („Wasn‘t Expecting That“) ist oder das Gefühl, verloren zu sein und als einziger nicht die große Liebe zu finden („Someone For Everyone“). Verlieren kann man sich sicher auch in dem Konzert von Lawson in Göttingen - und vielleicht auch, unerwarteterweise, dazu tanzen.

Göttingen. Das Finale des NDR2-Soundcheck- Festivals am Sonnabend, 17. September, ist ausverkauft. Das Konzert unter dem Motto „Musikszene Deutschland“ und anderem mit Tim Bendzko und Mark Forster können Fans, die keine Karten mehr bekommen haben, in einer Liveübertragung auf die große Videowand auf dem Albaniplatz verfolgen. Karten gibt es nur noch für vier Konzerte des Festivals: Zara Larsson und Jamie Lawson am 16. September und Julian Perretta und Louane am 17. September.

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